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IRA Aldridge: The African Roscius
Ira Aldridge - ein schwarzer New Yorker - war einer der größten europäischen Schauspieler des neunzehnten Jahrhunderts. Er trat dreiundvierzig Jahre lang im Ausland auf und erhielt mehr Auszeichnungen, Ehrungen und offizielle Orden als jeder andere seiner Berufskollegen. Aldridge, der als afrikanischer Roscius bezeichnet wurde, entwickelte ein Repertoire, das zunächst aus Shakespeares Othello, Melodramen über die Sklaverei und Farcen bestand, in denen er seine Fähigkeit zu singen und zu tanzen einsetzte. Als er begann, in Europa auf Tournee zu gehen, war er vor allem ein Shakespeare-Darsteller, der klassische Figuren wie Shylock, Macbeth, Richard III. und König Lear spielte.
Obwohl seine häufigen öffentlichen Auftritte ihn bis Mitte des 19. Jahrhunderts zum sichtbarsten Schwarzen der Welt machten, ist Aldridge heute eher eine vergessene Figur, die in der Geschichte des britischen und europäischen Theaters nur selten erwähnt wird. Diese Sammlung stellt den Glanz von Aldridges Ruf wieder her, indem sie seine außergewöhnlichen Leistungen trotz aller Widrigkeiten untersucht. Die ersten Aufsätze bieten biografische Informationen, während die späteren Aufsätze seine kritische und populäre Rezeption in der ganzen Welt untersuchen. Zusammengenommen bieten diese verschiedenen Ansätze zu Aldridge ein umfassenderes Verständnis und eine höhere Wertschätzung eines bemerkenswerten Mannes, der ein außergewöhnlich interessantes Leben und eine spektakuläre Karriere hatte.
Mitwirkende: Cyril Bruyn Andrews, Nikola Batusic, Philip A. Bell, Keith Byerman, Ruth M. Cowhig, Nicholas M. Evans, Joost Groeneboer, Ann Marie Koller, Joyce Green MacDonald, Herbert Marshall, James J. Napier, Krzysztof Sawala, Gunner Sjgren, James McCune Smith, Hazel Waters, und Stanley B. Winters.
Bernth Lindfors ist emeritierter Professor für Englisch und afrikanische Literaturen an der University of Texas in Austin.