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Africans in Europe: The Culture of Exile and Emigration from Equatorial Guinea to Spain
Was unterscheidet die Auswanderung vom Exil? Dieses Buch befasst sich theoretisch und praktisch mit dieser Kernfrage der Bevölkerungsbewegungen. Es zeichnet die Wanderungsbewegungen von Afrikanern nach und aus Äquatorialguinea nach und untersucht eine kleine ehemalige spanische Kolonie in Zentralafrika.
Michael Ugarte untersucht die Schriften von Exilanten und Migranten aus Äquatorialguinea, geht auf die Ursachen solcher Bewegungen ein und vertritt die Auffassung, dass das Beispiel Äquatorialguineas sinnbildlich für eine breitere Dynamik des kulturellen Austauschs in einer postkolonialen Welt ist. Auf der Grundlage persönlicher Geschichten von Menschen, die gezwungen wurden, ihr Land zu verlassen, und von solchen, die es aus eigenem Antrieb verlassen haben, zeigt Afrikaner in Europa die differenzierten Realitäten und die weitreichenden Auswirkungen mobiler Bevölkerungsgruppen.
Durch die Fokussierung auf die geografische, emotionale und intellektuelle Dynamik der menschlichen Bewegungen in Äquatorialguinea erhalten die Leser einen Einblick in das „Bewusstsein eines Zeitalters“ und ein Verständnis der globalen Realitäten, die die kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Strömungen des 21. Jahrhunderts bestimmen werden.