
African Cinema: Manifesto and Practice for Cultural Decolonization: Volume 1: Colonial Antecedents, Constituents, Theory, and Articulations
Diese dreibändige Reihe stellt etablierte Ansichten und Annahmen über Traditionen und Praktiken des Filmemachens in der afrikanischen Diaspora in Frage und bietet dem Leser eine fundierte Kritik des schwarzen Films.
Band eins dieser bahnbrechenden Reihe über das afrikanische Kino fasst grundlegende wissenschaftliche Erkenntnisse über seine Geschichte und Entwicklung zusammen. Angefangen beim ideologischen Projekt des kolonialen Films zur Legitimierung der wirtschaftlichen Ausbeutung und kulturellen Hegemonie des afrikanischen Kontinents während der imperialen Herrschaft bis hin zu seiner gegengeschichtlichen Formierung und Theoretisierung.
Es umfasst Essays von Filmwissenschaftlern und Filmemachern, darunter Roy Armes, Med Hondo, Frid Boughedir, Haile Gerima, Oliver Barlet, Teshome Gabriel und David Murphy, sowie drei verschiedene Dossiers: eine Zeitleiste mit Schlüsseldaten der Geschichte des afrikanischen Kinos, eine umfassende Chronik und Darstellung der Beiträge afrikanischer Frauen zum Kino und eine Hommage und Übersicht über Ousmane Sembne, den "Vater" des afrikanischen Kinos.