Bewertung:

On Dupont Circle von James Srodes untersucht die einflussreiche Gruppe von Intellektuellen und Progressiven, die sich von den 1910er bis zu den 1940er Jahren am Dupont Circle in Washington, D.C., versammelten. Das Buch hebt den Einfluss hervor, den diese Personen auf die Geschichte der USA hatten, insbesondere während entscheidender Ereignisse wie der Großen Depression und des Zweiten Weltkriegs. Srodes' Schreibstil verbindet gründliche Recherche mit einer fesselnden Erzählung und macht das Buch sowohl für Wissenschaftler als auch für Gelegenheitsleser zugänglich.
Vorteile:⬤ Gut recherchiert und informativ, mit reichhaltigem historischen Kontext und Einblicken in Schlüsselfiguren und -ereignisse.
⬤ Fesselnder Schreibstil, der sich wie ein Roman liest und komplexe Geschichte zugänglich macht.
⬤ Hebt neben bekannten Persönlichkeiten auch weniger bekannte Persönlichkeiten hervor und ermöglicht so einen breiteren Blick auf historische Erzählungen.
⬤ Ermutigt die Leser, kritisch über historische Ereignisse und ihre heutige Bedeutung nachzudenken, und zieht Parallelen zur heutigen Politik.
⬤ Einige Leser wünschen sich vielleicht eine tiefere Analyse oder eine komplexere Erzählung über das Leben der Dupont Circle Gruppe.
⬤ Es gibt eine Tendenz zur Vereinfachung der Beziehungen zwischen den historischen Figuren, was diejenigen, die eine zusammenhängende Erzählung suchen, in die Irre führen könnte.
⬤ Einige Leser bemerkten, dass der Fokus des Buches auf die Persönlichkeiten eine umfassende Erforschung der bedeutenden historischen Ereignisse überschatten könnte.
(basierend auf 21 Leserbewertungen)
On DuPont Circle: Franklin and Eleanor Roosevelt and the Progressives Who Shaped Our World
Der preisgekrönte Autor James Srodes zeichnet ein lebendiges und schillerndes Porträt der zwölf jungen Männer und Frauen, die sich am Vorabend des Ersten Weltkriegs im noblen Viertel Dupont Circle in Washington, D. C., zusammenfanden. Sie strebten nach persönlichem und sozialem Aufstieg, und was sie verband, war die schiere Entschlossenheit, Amerika und den Rest der Welt nach ihrem fortschrittlichen Bild umzugestalten.
In einem der Häuser - ironischerweise als Haus der Wahrheit bekannt - lebten Felix Frankfuter, ein zukünftiger Richter am Obersten Gerichtshof, und Walter Lippman, der spätere wichtigste politische Schriftsteller des 20. Ein anderes Haus diente drei Geschwistern als Wohnsitz: John Foster Dulles, der spätere Außenminister, Allen Dulles, einer der Gründer der CIA, und seine Schwester Eleanor Lansing Dulles, eine der bedeutendsten Wirtschaftswissenschaftlerinnen der damaligen Zeit.
In der Nähe wohnten die jungen Franklin und Eleanor Roosevelt, die schon damals zu den aufstrebenden politischen Stars gehörten, William Bullitt, ein charmanter und skrupelloser Schriftsteller und künftiger Botschafter, und Herbert Hoover, der bereits der berühmteste Amerikaner der Welt war.
Die Gruppe mischte Cocktails, Außenpolitik und Bettgeschichten, als sie sich aufmachte, die Welt neu zu gestalten. In den nächsten zwanzig Jahren verfolgten sie immer wichtigere Karrieren, während sich ihr Privatleben immer mehr verwickelte. Am Ende dieser Geschichte, am Vorabend des Zweiten Weltkriegs, kam die Gruppe erneut zusammen, um eine zweite Chance für die Geschichte zu bekommen - diesmal waren die Vereinten Nationen das Ergebnis.