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Edge of Armageddon: Florida and the Cuban Missile Crisis
Für die Einwohner Floridas, die im Oktober 1962 an vorderster Front der Kubakrise standen, war es schwierig, angesichts der möglichen Auslöschung eines Großteils der Weltbevölkerung Ruhe zu bewahren.
Endlose Konvois von Truppen und Ausrüstung, die oft die öffentlichen Verkehrswege blockierten, signalisierten eine Krise, die an die des Zweiten Weltkriegs heranreichte. Die Flüge von Düsenjägern und Bombern verstärkten den Eindruck, dass ein Krieg unmittelbar bevorstand, während die eilig errichteten defensiven und offensiven Raketenbatterien entlang öffentlicher Verkehrswege und in abgelegenen Teilen der Landschaft Floridas ein klares Zeichen dafür waren, dass der Sunshine State im Falle eines Kriegsausbruchs das erste Ziel sein würde.
Selbst die lauwarmen Bemühungen der staatlichen und lokalen Behörden, Strukturen für den Zivilschutz zu schaffen, verstärkten das Gefühl der drohenden Gewalt.