
Cousin Bob: The World War II Experiences of Robert Morris Warren, DSC
Robert Morris Warren war ein jüdischer Amerikaner der ersten Generation aus Detroit. Er entstammte einer prominenten Industriellenfamilie aus Detroit-Flint und entschied sich für den Beruf des Rechtsanwalts.
Er schloss 1940 sein Studium an der University of Michigan ab, arbeitete für das Office of Price Administration, verließ diese Position jedoch, um 1943 als Gefreiter in die US-Armee einzutreten. Er wurde schließlich dem 143. Infanterieregiment zugeteilt, einer Einheit der 36.
Infanteriedivision, und nahm an mehreren Feldzügen in Italien, Frankreich und Süddeutschland teil. Als Kommandant einer Mörsereinheit wurde Warren mit dem Distinguished Service Cross ausgezeichnet, der zweithöchsten Tapferkeitsauszeichnung der Nation.
Während seiner Dienstzeit tauschte er zahlreiche Briefe mit Herman und Celia Chapin aus, Freunden von der Central High School in Detroit. Diese Briefe stehen im Mittelpunkt des vorliegenden Buches. Nach seiner Entlassung Ende 1945 nahm er seine Tätigkeit als Rechtsanwalt in Detroit wieder auf.
Er starb am 30. Dezember 1978.