Bewertung:

Das Buch hat gemischte Kritiken erhalten. Während einige Leser den Hintergrund und den historischen Kontext des Autors zu schätzen wissen, finden andere die Erzählung lang, flach und trotz ihres literarischen Anspruchs enttäuschend. Die historischen Elemente werden gewürdigt, aber die Erzählweise und die Entwicklung der Charaktere lassen für einige Rezensenten zu wünschen übrig.
Vorteile:Das Buch wird für seine historische Genauigkeit und den reichen Hintergrund der argentinischen Geschichte gelobt. Einige Leser finden es sehr schön und empfehlen es sehr, vor allem, wenn man den Kontext der Autorin versteht.
Nachteile:Viele Leser kritisieren das Buch für seine übermäßige Länge und den Mangel an fesselnder Erzählung. Die Charaktere werden als eindimensional beschrieben, und die Handlung wird als langsam und unaufregend empfunden. Auch der Erzählstil des Autors wird als zu literarisch und künstlich empfunden, was dem Gesamterlebnis abträglich ist.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
Amalia" ist einer der beliebtesten lateinamerikanischen Romane und war bis vor kurzem Pflichtlektüre in argentinischen Schulen.
Er wurde geschrieben, um gegen die Diktatur von Juan Manuel de Rosas zu protestieren und ein Bild der politischen Ereignisse während seines Regimes zu vermitteln, aber die Popularität des Buches rührt von der Liebesgeschichte her, die die Grundlage der Handlung bildet. Marmols Roman, der ursprünglich 1851 als Fortsetzungsroman veröffentlicht wurde, erzählt die Geschichte von Eduardo und Amalia, die sich ineinander verlieben, während er sich in ihrem Haus versteckt.
Amalia und ihr Cousin Daniel beschützen ihn vor der Verfolgung durch die Rosisten, doch bevor das Paar und der Cousin in Sicherheit fliehen können, werden sie von der Todesschwadron entdeckt und die jungen Männer sterben. Ähnlich wie die romantischen Romane von Walter Scott bietet Amalia ein detailliertes Bild des Lebens in einer Diktatur, kombiniert mit lebendigen Dialogen, Drama und einer tragischen Liebesgeschichte.