Bewertung:

Das Buch „America in European Consciousness, 1493-1750“ bietet tiefgreifende historische Einblicke, erfüllt aber nicht die Erwartungen aller Leser, die sich auf die Entwicklung des europäischen Bewusstseins in Amerika und seine zeitgenössischen Auswirkungen konzentrieren.
Vorteile:Das Material ist äußerst tiefgründig und interessant; ansprechend für Geschichtsinteressierte, die gerne neue Erkenntnisse gewinnen.
Nachteile:Bietet keine klare Entwicklung des „europäischen Bewusstseins“ in Amerika, wie erwartet; es fehlt an Beispielen, die den historischen Inhalt mit der heutigen Gesellschaft verbinden.
(basierend auf 1 Leserbewertungen)
America in European Consciousness, 1493-1750
Der fünfhundertste Jahrestag der ersten transatlantischen Reise von Kolumbus hat zu einer Flut von wissenschaftlichen Untersuchungen darüber geführt, wie sich die europäische Erforschung und Kolonisierung auf Amerika ausgewirkt hat. Dieses Buch mit elf Aufsätzen führender Wissenschaftler aus dem Bereich der Geistes- und Kulturgeschichte kehrt diesen Trend um, indem es sich auf die Art und Weise konzentriert, in der der Kontakt mit Amerika das europäische Denken verändert hat.
Als Ergebnis einer internationalen Konferenz, die von der John Carter Brown Library gesponsert wurde, befasst sich diese Sammlung mit den Auswirkungen der spanischen, französischen und englischen Erfahrungen in der Neuen Welt. Die Aufsätze gehen der Frage nach, ob und wie das Wissen über Amerika die Gedankenwelt der europäischen Denker veränderte, was sich in ihrem Verständnis von Geschichte, Literatur, Linguistik, Religion und Wissenschaft widerspiegelt.
Mit der Bewertung des Prozesses, durch den die Europäer Amerika zu verstehen suchten, reagiert dieser Band auf Fragen, die Sir John Elliott vor fast einer Generation aufgeworfen hat. Die Sammlung schließt mit einem Essay, in dem Elliott über die Forschung der letzten 25 Jahre zu diesem Thema reflektiert. Die Autoren sind David Armitage, Peter Burke, Luca Codignola, J. H. Elliott, Christian Feest, Roland Greene, John M. Headley, Karen Ordahl Kupperman, Henry Lowood, Sabine MacCormack, David Quint und Richard C. Simmons.