Bewertung:

Das Buch „America in Black and White“ von Stephan und Abigail Thernstrom bietet eine umfassende Analyse der Beziehungen zwischen den Ethnien in den Vereinigten Staaten, wobei die Fortschritte der Afroamerikaner hervorgehoben und die zeitgenössische Rassenpolitik kritisiert wird. Das Buch wird für seine umfangreichen statistischen Daten und seine Argumente gegen positive Maßnahmen gelobt, aber auch für seine mögliche Voreingenommenheit und die zu starke Vereinfachung komplexer Themen kritisiert.
Vorteile:⬤ Umfassende Analyse der Beziehungen zwischen den amerikanischen Ethnien mit ausführlichem historischem Kontext.
⬤ Präsentiert signifikante statistische Daten zur Unterstützung der Argumente.
⬤ Erkennt wesentliche Fortschritte an, die Afroamerikaner seit Mitte des 20. Jahrhunderts gemacht haben.
⬤ Bietet eine kritische Sicht auf positive Maßnahmen und ihre Auswirkungen.
⬤ Setzt sich mit zeitgenössischen Fragen der Ethnie auseinander und bietet eine Plattform für aufschlussreiche Diskussionen.
⬤ Wird als leicht konservativ angesehen und deckt sich möglicherweise nicht mit liberalen Ansichten.
⬤ Kritisiert werden mögliche sachliche Ungenauigkeiten und eine zu starke Vereinfachung komplexer Themen.
⬤ Einige Leser sind der Meinung, dass es den Autoren an analytischer Strenge mangelt, wenn sie die Auswirkungen von Statistiken diskutieren.
⬤ Das Buch gilt als schwierig zu lesen, da es schwer und zeitaufwändig ist.
⬤ Mögliche Voreingenommenheit gegenüber individuellen Verdiensten gegenüber systemischen Problemen, die zu rassischen Ungleichheiten führen.
(basierend auf 21 Leserbewertungen)
America in Black and White: One Nation, Indivisible
Stephan und Abigail Thernstrom stellen die Behauptung auf, dass es große Fortschritte in Bezug auf die Geschichte des Rassismus gegeben hat, und argumentieren, dass mit der Zeit vielleicht alle gleich sein werden.
In einem Buch, das zu einem Klassiker werden könnte, präsentieren Stephan und Abigail Thernstrom wichtige neue Informationen über die positiven Veränderungen, die erreicht wurden, und die messbare Verbesserung im Leben der Mehrheit der Afroamerikaner. Sie untermauern ihre Schlussfolgerungen mit Statistiken über Bildung, Einkommen und Wohnverhältnisse und argumentieren, dass die Vorstellung von ernsthaften Rassenunterschieden in diesem Land überholt ist - und gefährlich.