Bewertung:

Das Buch „America in the Twenties“ wird für seine Klarheit, seine gründliche Recherche und seinen fesselnden Erzählstil gelobt, was es zu einer ausgezeichneten Quelle für das Verständnis eines entscheidenden Jahrzehnts der amerikanischen Geschichte macht, insbesondere für College-Studenten.
Vorteile:Klar geschrieben, gut recherchiert, angenehm zu lesen, betont wichtige Fakten gegenüber irrelevanten Details, hilfreich für Forschungsaufgaben, liest sich eher wie ein Roman als ein Lehrbuch.
Nachteile:Keine explizite Erwähnung in der Rezension.
(basierend auf 1 Leserbewertungen)
American in the Twenties
Dies ist das erste Buch, das einen umfassenden Blick auf das amerikanische Leben in den 1920er Jahren wirft, das von den Bestrebungen, Skandalen und Haltungen der Präsidentschaften Wilson, Harding, Coolidge und Hoover geprägt war. In faszinierenden Details untersucht Goldberg, wie sich die viktorianischen Werte in den freizügigen Lebensstil des Jazz-Zeitalters verwandelten, und erforscht die Auswirkungen solch weitreichender Themen wie Isolationismus vs.
Internationalismus, massive Einwanderung, Beziehungen zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern und die Vorherrschaft des Großkapitals. Selbst wenn er den Anspruch erhebt, die Ära sei eine Zeit des „wunderbaren Unsinns“ gewesen, gleicht Goldberg die schwindelerregenden Launen und Marotten mit einer scharfen Kritik an dunkleren und/oder bedeutsamen sozialen Themen aus.
Vom Aufstieg des Ku-Klux-Klans über die Proteste der Schwarzen bis hin zum Scopes Monkey Trial“, vom Alkoholschmuggel und der Prohibition bis hin zur Roten Panik zeigt Goldberg, wie die Stimmung der 1920er Jahre die Zukunft der Nation prägte. Abschließend stellt er die provokante Frage, wie Fehler hätten vermieden werden können und welche Konsequenzen sich daraus ergaben.