Bewertung:

Nina Sankovitchs „American Rebels“ erforscht das verflochtene Leben der Familien Hancock, Adams und Quincy im Vorfeld der Amerikanischen Revolution. Das Buch bietet anschauliche Details und einen romanhaften Erzählstil, der komplexe historische Zusammenhänge zugänglich und fesselnd macht. Es hebt die persönlichen Kämpfe und Motivationen hinter den revolutionären Handlungen dieser Familien hervor und bietet neue Einblicke in ihre Beiträge zur amerikanischen Geschichte, während es gleichzeitig Themen wie Unabhängigkeit und soziale Gerechtigkeit reflektiert. Obwohl die Einführung der Charaktere anfangs sehr umfangreich ist, beschleunigt sich das Tempo im Verlauf der Geschichte, was zu einer fesselnden Lektüre führt.
Vorteile:Eine fesselnde Erzählung, die sich wie ein Roman liest, umfangreiche Recherchen, lebendige Charakterdarstellungen und neue Einblicke in historische Figuren und ihre Rolle in der amerikanischen Revolution. Das Buch verbindet effektiv historische Ereignisse mit persönlichen Geschichten und ist damit sowohl für Geschichtsinteressierte als auch für Leser im Allgemeinen geeignet. Es wird für Bildungszwecke empfohlen.
Nachteile:Die anfänglichen Kapitel können mit einer großen Anzahl von Charakteren dicht sein, was eine sorgfältige Lektüre erfordern kann, um die Beziehungen zu verstehen. Manche Leser könnten die Menge an Details anfangs als überwältigend empfinden, so dass sie Querverweise mit Familienberichten und Karten benötigen.
(basierend auf 47 Leserbewertungen)
American Rebels: How the Hancock, Adams, and Quincy Families Fanned the Flames of Revolution
Nina Sankovitchs American Rebels erforscht zum ersten Mal die miteinander verflochtenen Leben der Familien Hancock, Quincy und Adams und die Rolle, die jede einzelne Person bei der Auslösung der amerikanischen Revolution spielte.
Bevor sie zu zentralen Figuren der amerikanischen Geschichte wurden, hatten John Hancock, John Adams, Josiah Quincy Junior, Abigail Smith Adams und Dorothy Quincy Hancock in ihrer Kindheit in Braintree, Massachusetts, enge Beziehungen geknüpft. Sie wuchsen als loyale britische Untertanen auf, die schnell die Notwendigkeit einer Rebellion erkannten. Ihre Zusammenarbeit mit der Krone und dem Parlament begann bereits Jahre vor der Revolution und verstärkte sich in der Zeit der steigenden Steuern und der zunehmenden britischen Truppenpräsenz in Boston. Gemeinsam erlebten die Familien die Schrecken des Massakers von Boston, die Schlachten von Lexington und Concord und Bunker Hill, die Strapazen der Belagerung von Boston, die Sitzungen des Kontinentalkongresses, die transatlantischen Friedensmissionen und deren klägliches Scheitern sowie die letzten Schritte, die zur Unterzeichnung der Unabhängigkeitserklärung führten.
American Rebels erforscht, wie der Wunsch nach Unabhängigkeit über Klassengrenzen hinweg die Menschen verband, aber auch trennte - Rebellen gegen Loyalisten -, während sie gemeinsame Ziele wie Chancen, Freiheit und Stabilität verfolgten. Nina Sankovitchs neues Buch ist eine neue Geschichte unserer Revolution, die den Leser dazu bringt, Massachusetts und die Kleinstadt Braintree genauer unter die Lupe zu nehmen, wenn er an die Geschichte der frühen Jahre Amerikas denkt.