Bewertung:

Nina Sankovitchs „Signed, Sealed, Delivered“ erforscht die verlorene Kunst des Briefeschreibens anhand verschiedener historischer Korrespondenzen und verknüpft ihre eigenen Erfahrungen mit der Bedeutung der schriftlichen Kommunikation. Die Leserinnen und Leser empfinden das Buch als lohnend, nostalgisch und doch aktuell, und schätzen die durchdachte Herangehensweise an das Thema.
Vorteile:⬤ Spannende und gut recherchierte Erkundung des Briefeschreibens.
⬤ Reichhaltige Auswahl an historischen und persönlichen Korrespondenzen.
⬤ Ermutigt die Leser, die Tiefe der Kommunikation durch Briefe im Vergleich zu modernen Formen zu schätzen.
⬤ Wunderschöne Aufmachung mit einem altmodischen Flair, das zum Thema passt.
⬤ Inspiriert die Leser, sich wieder mit dem Briefeschreiben zu beschäftigen.
⬤ Weckt möglicherweise Nostalgie, die für diejenigen, die keine Briefe aufbewahrt haben, traurig sein kann.
⬤ Die Betonung des Rückgangs des Briefeschreibens kann im Kontext der modernen Kommunikation etwas entmutigend wirken.
(basierend auf 11 Leserbewertungen)
Signed, Sealed, Delivered: Celebrating the Joys of Letter Writing
Die Autorin des viel gelobten Tolstoi und der lila Stuhl begibt sich auf die Suche nach der Geschichte der Briefe und ihrer eigenen persönlichen Korrespondenz, um zu entdecken und zu feiern, was das Besondere am handgeschriebenen Brief ist.
Das als witzig, bewegend, aufschlussreich und inspirierend gefeierte Buch Signed, Sealed, Delivered beginnt mit Nina Sankovitchs Entdeckung einer Fundgrube von hundert Jahre alten Briefen. Die Briefe befinden sich in einer alten Dampferkiste, die sie in ihrem Hinterhof findet, und enthalten Briefe, die ein Princeton-Student in den frühen 1900er Jahren an seine Mutter schrieb. Ninas eigener Sohn macht sich auf den Weg nach Harvard, und sie hofft, dass er ihr schreiben wird, so wie der Princeton-Student seiner Mutter und Nina ihrer Mutter geschrieben hat. Aber die Zeiten haben sich geändert. Bevor Nina ihr Kind vom Wert der Briefe überzeugen kann, muss sie zunächst selbst verstehen, was Briefe so bedeutsam macht - und warum sie Briefe von ihrem Sohn erhalten möchte. Sankovitch begibt sich auf eine Reise durch die Geschichte des Briefeschreibens - von den alten Ägyptern bis zum mittelalterlichen Liebespaar Abelard und Heloise, von den Briefen, die Präsident Lincoln nach dem Tod seines Sohnes erhielt, bis zur Korrespondenz von Edith Wharton und Henry James.
Sie untersucht nicht nur historische Briefe, sondern auch die Briefe in Briefromanen, die Liebesbriefe ihres Mannes und Dutzende weiterer Quellen, darunter die kurzen Berichte ihres Sohnes vom College über das Wetter und sein Taschengeld.
In diesem wunderschön geschriebenen Buch erinnert uns Nina Sankovitch daran, dass Briefe Beweis und Vermächtnis dessen sind, was im Leben am wichtigsten ist: Liebe und Verbundenheit. Am Ende, so stellt sie fest, sind die Briefe, die wir schreiben, sogar wichtiger als die, auf die wir warten.