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Federal Anti-Indian Law: The Legal Entrapment of Indigenous Peoples
In dieser weitreichenden historischen Studie über das Bundesrecht der Indianer - das Gebiet des US-Rechts, das sich auf die Ureinwohner bezieht - argumentiert der Rechtsanwalt und Pädagoge Peter P.
d'Errico, dass die Behauptung der US-Regierung, absolute Vorrechte und unbegrenzte Befugnisse über die Ureinwohner und ihr Land zu haben, in Wirklichkeit eine Aufhebung des Rechts ist. Indem er eine tiefgreifende theoretische Analyse des Rechts mit einer historischen Untersuchung seiner Wurzeln in der christlichen Zivilisation verbindet, präsentiert d'Errico eine genaue Lektüre grundlegender Rechtsfälle und wirft die Möglichkeit auf, die Doktrin der Herrschaft zu widerrufen.
Der größere Kontext des Buches ist die zunehmende Häufigkeit von Konflikten zwischen indigenen Völkern und Nationalstaaten auf der ganzen Welt, da die durch den industriellen Abbau verursachten ökologischen Krisen die Existenz der indigenen Völker drastisch beeinträchtigen. D'Erricos Ziel ist es, die Rolle des Rechts in der globalen Ordnung zu überdenken - um sich einen indigenen Nomos der Erde vorzustellen, eine Ordnung, die von den Völkern und Orten ausgeht und nicht von der bestehenden Hegemonie der Staaten.