Bewertung:

Das Buch hat von den Lesern gemischte Kritiken erhalten. Während einige den schönen Schreibstil und die faszinierende Geschichte über zwei Schwestern, die in einer gehörlosen Familie aufwachsen, lobten, fanden andere es schlecht übersetzt, langsam und schwer zu verstehen. Vielen Lesern fiel es schwer, sich mit den Figuren oder der Handlung zu identifizieren, was zu einem Mangel an Engagement führte. Einige wenige Leser schätzten die literarischen Qualitäten des Buches, aber insgesamt war die Resonanz unter den Buchclubmitgliedern eher negativ.
Vorteile:⬤ Wunderschön geschrieben mit poetischen Qualitäten.
⬤ Faszinierende Prämisse über Schwesternschaft und familiäre Bindungen.
⬤ Einige Leser fanden es fesselnd und zum Nachdenken anregend und schätzten die erzählerische Tiefe.
⬤ Schlechte Übersetzung machte es schwer zu folgen.
⬤ Langsames Tempo, das das Engagement behindert hat.
⬤ Viele Leser konnten sich nicht mit den Figuren und der Handlung identifizieren.
⬤ Viele fanden den Schreibstil zu beschreibend und wortreich.
(basierend auf 9 Leserbewertungen)
Ein Debütroman über zwei Schwestern, die beide gehörlos sind und von gehörlosen Eltern in Abgeschiedenheit aufgezogen wurden, und die erschütternden Konsequenzen, die sich ergeben, wenn diese Isolation beendet wird.
Die Schwestern Lili und Dori Ackerman sind taub. Ihre Eltern - die schöne, verzweifelte Anna und der furchterregende und bewunderte Alex - sind ebenfalls taub. Alex, ein Schrottsammler und gelegentlicher Prophet, widersetzt sich jedem Versuch, sich mit den Hörenden zu integrieren; um ihrem zerstörerischen Einfluss zu entgehen, werden die Mädchen zu Hause unterrichtet. Gehörlosigkeit ist keine Behinderung, sagt ihr Vater, sondern eine alternative Lebensweise, die der der schrillen, heuchlerischen Hörenden bei weitem vorzuziehen ist.
Lili und Dori leben in einem von ihnen selbst geschaffenen Universum, werden von den anderen Kindern in ihrem Viertel gefürchtet und verachtet und wachsen als Halbwilde auf. Lili schreibt alles auf, was passiert - nur die Fakten. Und Dori, der Leser, folgt ihrer älteren Schwester, wohin sie auch geht. Vereint gegen eine feindliche und fremde Welt, beobachten die Mädchen und ihre Eltern das Geschehen wie Fische in einem Aquarium.
Doch als die Anhörung beginnt und ein verheerendes Geheimnis aufgedeckt wird, beginnen sich Risse in der Welt der Schwestern zu bilden, die Folgen für den Rest ihres Lebens haben werden. Getrennt von der Familie, die ihnen ein Gefühl von Einzigartigkeit und Entfremdung vermittelt hat, müssen Lili und Dori neu lernen, wie sie leben und ihre eigenen Geschichten erzählen können.
Yaara Shehoris Aquarium ist ein atemberaubendes Debüt, das die Praxis des Geschichtenerzählens - und des Geschichtenhörens - hinterfragt.