Bewertung:

Das Buch „The Women Who Built Omaha“ von Eileen Wirth untersucht die historischen Beiträge von Frauen in Omaha im Laufe von 160 Jahren, insbesondere im Kontext von Geschlechter- und Rassenschranken. Angesichts der jüngsten gesellschaftspolitischen Veränderungen geht es auch auf aktuelle Probleme ein, mit denen Frauen konfrontiert sind, und ist somit eine aktuelle Lektüre.
Vorteile:Das Buch ist gut recherchiert und dokumentiert und enthält interessante Anekdoten über einflussreiche Frauen in Omaha. Es wird als fesselnd, pikant und interessant beschrieben und bietet eine einzigartige Perspektive auf die Beiträge von Frauen, die oft übersehen werden. Die Leser fanden es erhellend und äußerten sich sehr positiv über den Inhalt.
Nachteile:Einige Rezensenten empfanden den Text als trocken und zu akademisch, mit einem roboterhaften Stil. Es wurde kritisiert, dass es sich mehr auf die Geschichte von Omaha konzentriere als auf eine endgültige Darstellung der Geschichte der Frauen. Außerdem wurde die Verlässlichkeit einiger Quellen angezweifelt, da es sich bei bestimmten Fakten um Hörensagen handeln könnte.
(basierend auf 6 Leserbewertungen)
The Women Who Built Omaha: A Bold and Remarkable History
In den 1930er Jahren beschrieb das Federal Writers' Project Omaha als „Männerstadt“, und in den Geschichtsbüchern der Stadt wurden Frauen so gut wie nicht berücksichtigt. Dabei haben Frauen seit der Gründung der Stadt im Jahr 1854 in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Kultur, Sozialwesen und anderen Bereichen eine wichtige Rolle gespielt.
In The Women Who Built Omaha erzählt Eileen Wirth die Geschichten bahnbrechender Frauen, die Omaha aufgebaut haben, darunter Susette „Bright Eyes“ LaFlesche, die beim Prozess gegen Häuptling Standing Bear übersetzte; Mildred Brown, eine afroamerikanische Zeitungsverlegerin; Sarah Joslyn, die persönlich für das Joslyn Art Museum bezahlte; Mrs. B von Nebraska Furniture Mart; und die Sisters of Mercy, die Omahas katholische Schulen gründeten.
Frauen aus Omaha waren Spitzensportlerinnen und Frauenrechtlerinnen, aber auch Puffmutter und Alkoholschmugglerin. Sie gestalteten die Parks der Stadt um, waren Mitbegründerinnen der Creighton University, halfen bei der Gründung von Boys Town und vielem mehr - und das bis heute.