Bewertung:

Das Buch „From the Front Page to the Society Page: Nebraska Women in Journalism“ von Eileen Wirth bietet eine umfassende und inspirierende Geschichte der Pionierinnen des Journalismus in Nebraska. Es beleuchtet ihre Kämpfe, Errungenschaften und den Einfluss, den sie auf den Journalismus hatten, vor dem Hintergrund umfassenderer gesellschaftlicher Veränderungen. Während viele Rezensionen das Buch für seinen informativen und fesselnden Schreibstil sowie seine inspirierende Botschaft für Frauen im Journalismus loben, konzentrieren sich einige Kritiken auf das begrenzte Wissen über bestimmte erwähnte Personen und eine Tendenz, sich auf bereits bekannte Informationen zu stützen.
Vorteile:Das Buch wird für seine gründliche Recherche, den fesselnden Schreibstil und die inspirierende Darstellung von Journalistinnen gelobt. Die Rezensenten loben die Fähigkeit, lokale Geschichten in einen nationalen Kontext zu stellen und die Kämpfe und Triumphe dieser Frauen nachvollziehbar zu machen. Das Buch ist sowohl für Frauen, die in den Journalismus einsteigen wollen, als auch für Männer und Frauen, die sich für die historische Entwicklung der Rolle der Frau in diesem Bereich interessieren, zu empfehlen.
Nachteile:Einige Leserinnen und Leser fanden den Inhalt des Buches nur „okay“ oder es fehlte ihnen an Tiefe in Bezug auf bestimmte erwähnte Personen. Einige Rezensenten äußerten, dass das Buch für sie keine neuen Informationen bot, was darauf hindeutet, dass es für diejenigen, die mit der Geschichte der Frauen im Journalismus nicht vertraut sind, von größerem Nutzen sein könnte.
(basierend auf 9 Leserbewertungen)
From Society Page to Front Page: Nebraska Women in Journalism
Eileen M. Wirth hatte sich nie vorgenommen, eine Wegbereiterin für Frauen im Journalismus zu sein, aber wenn sie über soziale Themen statt über Gesellschaftsnachrichten berichten wollte, hatte sie keine Alternative.
Ihre Jahre als eine der ersten Reporterinnen beim Omaha World-Herald, in denen sie über geschlechtsspezifische Barrieren berichtete, während sie selbst einige überwand, geben Wirth eine besonders treffende Perspektive auf die Frauen, die in diesem Buch vorgestellt werden: jene Frauen aus Nebraska, die über hundert Jahre lang die traditionellen weiblichen Rollen im Journalismus herausforderten und die Welt subtil, aber sicher veränderten. In dem Buch werden bemerkenswerte Journalistinnen vorgestellt, die in allen Bereichen tätig waren, von ländlichen Wochenzeitungen bis zum Fernsehen. Sie kämpften für das Wahlrecht, bessere Arbeitsbedingungen für Einwanderer und die Lebensmittelsicherheit um die Jahrhundertwende.
Sie berichteten über Kriege von der Russischen Revolution bis Vietnam. Sie waren Reporter im Weißen Haus und Journalisten, die sich für die Bürgerrechte einsetzten.
Auch wenn Willa Cather der einzige bekannte Name unter ihnen ist, so sind doch alle unvergesslich, und ihre Geschichten bieten einen Einblick in die Geschichte des Journalismus und des sozialen Wandels aus erster Hand. Eileen M.
Wirth ist Professorin und Vorsitzende der Abteilung für Journalismus, Medien und Informatik an der Creighton University.