Bewertung:

Das Buch „Asylum“ von William Seabrook schildert seine Erfahrungen in einer psychiatrischen Einrichtung, als er versuchte, seine Alkoholsucht zu überwinden. Die Memoiren, die in den 1930er Jahren spielen, geben Einblicke in die psychiatrische Behandlung in dieser Zeit und vereinen Humor und Drama. Während einige Leser das Buch als sehr fesselnd und relevant empfinden, kritisieren andere seine Länge und die Gestaltung des Einbands. Insgesamt ist es eine ergreifende Auseinandersetzung mit Sucht, Geisteskrankheit und dem gesellschaftlichen Kontext seiner Zeit.
Vorteile:⬤ Fesselnde Erzählung mit einer Mischung aus Humor und Drama
⬤ aufschlussreicher Blick auf die psychiatrische Behandlung der 1930er Jahre
⬤ nachvollziehbare Themen wie Sucht und Angst
⬤ gut geschrieben mit brillanten Momenten
⬤ bietet eine historische Perspektive auf die psychiatrische Versorgung.
⬤ Die Umschlaggestaltung könnte das Stigma aufrechterhalten
⬤ manche finden es zu kurz und zu wenig tiefgründig
⬤ gelegentlich unzusammenhängend
⬤ einige Leser fanden es langweilig oder hatten Mühe, es zu beenden
⬤ das tragische Ende des Autors ist eine ernüchternde Note.
(basierend auf 25 Leserbewertungen)
Asylum
Vielleicht die ehrlichste und eindringlichste Darstellung des Kampfes um geistige Gesundheit in der Literatur. -- Beobachter.
Diese dramatischen Memoiren erzählen von einem achtmonatigen Aufenthalt in einer Nervenheilanstalt in Westchester in den frühen 1930er Jahren. William Seabrook, ein bekannter Journalist und Forscher, hatte sich freiwillig zur Behandlung seiner akuten Alkoholsucht in die Anstalt begeben. Seine aufrichtige, selbstkritische Einschätzung seiner Erfahrungen bietet einen hochinteressanten Blick auf die Sucht und die Behandlung in den Tagen vor den Anonymen Alkoholikern und anderen modernen Programmen.
Nur wenige Menschen könnten so ehrlich sein, wie Seabrook es hier ist, bemerkte die New York Times, und es ist die Ehrlichkeit plus das Talent, das Seabrook bereits hatte, die ein Buch dieser Art erstklassig macht. Diese Ausgabe der seelenerschütternden Erzählung enthält eine neue Einleitung im Stil einer Graphic Novel von Joe Ollmann, der auch das Titelbild gestaltet hat.
Jetzt, wo Zombies in Mode sind und seine Bücher nach Jahrzehnten wieder auf den Markt kommen, bekommt der alte Willie Seabrook, der verlorene König des Unheimlichen, vielleicht endlich die Anerkennung und Berühmtheit, die er verdient. - Benjamin Welton, Vice.com.