Bewertung:

In den Rezensionen zu William Seabrooks Buch findet sich eine Mischung aus Bewunderung für seine Erzählweise und Kritik an seiner rassistischen Sichtweise. Viele Leser schätzen die faszinierenden historischen Einblicke und die einzigartige Perspektive auf Haiti und die Voodoo-Praktiken. Allerdings gibt es erhebliche Bedenken hinsichtlich der veralteten und problematischen Darstellung von Ethnie und Kultur.
Vorteile:Faszinierende Einblicke in die haitianische Kultur und Voodoo-Praktiken, fesselnde Erzählung, interessante historische Perspektive, nostalgischer Wert für ältere Ausgaben, begleitet von faszinierenden Illustrationen und Fotos.
Nachteile:Veraltete und rassistisch unsensible Sprache und Illustrationen, engstirnige Ansichten über die haitianische Kultur, langsames Tempo in einigen Abschnitten und gemischte Kritiken über die Darstellung der Themen in dem Buch.
(basierend auf 18 Leserbewertungen)
The Magic Island
"Das beste und aufregendste Buch über Entdeckungen, das wir je gelesen haben... ein) immens wichtiges Buch." -- New York Evening Post.
"Eine Reihe hervorragender Geschichten über eine der interessantesten Ecken der amerikanischen Welt, erzählt von einem scharfsinnigen und sensiblen Menschen, der zu schreiben versteht." -- American Journal of Sociology.
"Man kann von vielen Reisenden sagen, dass sie weit gereist sind. Von Herrn Seabrook kann man etwas viel Feineres sagen - er ist tief gereist." -- Die Buchbesprechung der New York Times.
Dieses faszinierende Buch, das erstmals 1929 veröffentlicht wurde, bietet Berichte aus erster Hand über haitianische Voodoo- und Hexereirituale. Der Journalist und Abenteurer William Seabrook führte mit seinem illustrierten Reisebericht das Konzept der wandelnden Toten - der Zombies - in den Westen ein. Er berichtet von seinen Erfahrungen mit der Voodoo-Priesterin, die ihn in die Rituale dieser Religion einführte, von der Seelenübertragung bis zur Wiederauferstehung. Neben zwanzig eindrucksvollen Strichzeichnungen von Alexander King enthält diese Ausgabe ein neues Vorwort des Cartoonisten und Graphic-Novel-Autors Joe Ollmann, eine neue Einleitung von George A. Romero, dem legendären Regisseur von Night of the Living Dead, und ein neues Nachwort von Wade Davis, Explorer in Residence bei der National Geographic Society.