Bewertung:

Das Buch „Atomic Tunes“ erforscht die Überschneidung von populärer Musik und Sozialgeschichte während der Zeit des Kalten Krieges und bietet sowohl gut recherchierte Zusammenhänge als auch fesselnde Erzählungen. Es wurde jedoch wegen seiner Organisation, der Preisgestaltung und einiger redaktioneller Mängel kritisiert.
Vorteile:⬤ Gut geschriebener und fesselnder Inhalt, der die Musikgeschichte reichhaltig erforscht.
⬤ Bietet einen wichtigen sozialen und politischen Kontext für die Musik des Kalten Krieges.
⬤ Weckt das Interesse, die besprochenen Lieder erneut zu hören.
⬤ Sowohl für Gelegenheitsleser als auch für diejenigen, die historische Einblicke suchen, geeignet.
⬤ Schlechte physische Qualitätskontrolle, viele Seiten sind schlecht geschnitten.
⬤ Hoher Preis für das Buch.
⬤ Einige Leser kritisierten die historische Strenge und die selektive Darstellung von Künstlern, was zu pauschalen Verallgemeinerungen und Auslassungen von Schlüsselfiguren der Musikgeschichte führte.
⬤ Gelegentliche redaktionelle Fehler und ein langweiliges Leseerlebnis nach Ansicht einiger Rezensenten.
(basierend auf 5 Leserbewertungen)
Atomic Tunes: The Cold War in American and British Popular Music
Was ist der Soundtrack füreinen Atomkrieg?Während des Kalten Krieges wurden mehr als 500 Lieder über Atomwaffen, die Angst vor der Sowjetunion, Zivilschutz, Luftschutzbunker, McCarthyismus, Uranabbau, das Weltraumrennen, Spionage, die Berliner Mauer und Glasnost geschrieben.
Diese Musik enthüllt Aspekte dieser weltverändernden Ereignisse, die Dokumentarfilme und Geschichtsbücher nicht vermitteln können. In Atomic Tunes erforschen Tim und Joanna Smolko alles, vom Ernsten bis zum Komischen, vom Morbiden bis zum Groben, und zeigen die weit verbreitete Besorgnis unter den Musikern, die mit den Auswirkungen des Kommunismus auf die amerikanische Gesellschaft und der Bedrohung durch einen Atomkonflikt globalen Ausmaßes fertig werden mussten.
Atomic Tunes präsentiert eine musikalische Geschichte des Kalten Krieges und analysiert die Lieder, die die Angst derer einfangen, die im Schatten von Stalin, Sputnik, Atompilzen und Raketen lebten.