Bewertung:

Die Rezensionen zu Tim Smolkos Buch bieten eine Mischung aus Wertschätzung und Kritik und heben die tiefgehende Analyse der Jethro Tull-Alben „Thick as a Brick“ und „A Passion Play“ hervor. Viele Leser finden das Buch aufschlussreich für das Verständnis der musikalischen Strukturen und des Kontextes dieser Werke, während andere meinen, dass es aufgrund seiner technischen Tiefe nicht für alle Zielgruppen geeignet ist.
Vorteile:⬤ Ausführliche und gründliche Analyse der musikalischen Kompositionen.
⬤ Vermittelt ein neues Verständnis und eine neue Wertschätzung für die Alben.
⬤ Gut recherchiert und mit ausführlichen Referenzen versehen.
⬤ Fesselt eingefleischte Fans mit seiner detaillierten Erforschung von Themen und Strukturen.
⬤ Gelehrt geschrieben und für musiktheoretisch Interessierte ansprechend.
⬤ Sehr technisch, was Gelegenheitsfans oder solche ohne musikalische Ausbildung abschrecken könnte.
⬤ Einige Leser fanden es trocken oder erinnerten an eine Doktorarbeit.
⬤ Begrenzte textliche Analyse, die einige Fragen über die Bedeutung der Texte offen lässt.
⬤ Nicht geeignet für Leser, die mit der Musik der Band oder dem Kontext nicht vertraut sind.
(basierend auf 27 Leserbewertungen)
Seit den 1960er Jahren hat die britische Progressive-Rock-Band Jethro Tull die technischen und kompositorischen Grenzen der Rockmusik verschoben, indem sie ihr musikalisches Schaffen mit Traditionen aus Klassik, Folk, Jazz und Weltmusik verband.
Mit der Veröffentlichung von Thick as a Brick (1972) und A Passion Play (1973) gewann die Gruppe Legionen neuer Anhänger und erreichte die Spitze der Billboard-Charts in den Vereinigten Staaten - eines der ungewöhnlichsten Alben überhaupt. Tim Smolko erforscht die groß angelegte Form, die ausgedehnte Instrumentierung und die komplexen Arrangements, die diese beiden Alben charakterisieren, die jeweils aus einem einzigen durchgehenden Song bestehen.
Mit Einblicken von Ian Anderson und einer eingehenden musikalischen Analyse erörtert Smolko den Einfluss der Band auf die Popkultur und erklärt, warum viele Thick as a Brick und A Passion Play für zwei der größten Konzeptalben der Rockgeschichte halten.