
Toward An American Way Of War
Über die amerikanische Art der Kriegsführung ist im Laufe der Jahre viel geschrieben worden.
Diese Literatur zeichnet sich durch einen expliziten und impliziten Konsens in Bezug auf die wichtigsten Merkmale des amerikanischen Ansatzes zur Kriegsführung aus - aggressiv, direkt und auf einen entscheidenden Sieg ausgerichtet. Eine Art des Krieges bedeutet, den Konflikt ganzheitlich zu betrachten, von der Festlegung der Vorkriegsbedingungen bis zur endgültigen Verwirklichung der eigenen strategischen Ziele.
Leider neigt das amerikanische Denken über den Krieg dazu, mehr Gewicht auf Zwangsmaßnahmen zu legen - die Vernichtung der regulären Streitkräfte des Gegners auf dem Schlachtfeld - als auf das, was man grob als „Nachspiel“ des Krieges bezeichnet. Und doch werden Kriege in der Regel in der Nachkriegszeit gewonnen. In dieser Monografie untersucht Oberstleutnant Echevarria die wichtigsten Merkmale und Ideen, die mit der amerikanischen Art des Krieges in Vergangenheit und Gegenwart verbunden sind.
Er argumentiert, dass die Amerikaner noch keine Art des Krieges haben. Was sie haben, ist eine Art des Kampfes.