Bewertung:

Das Buch bietet eine Kritik der amerikanischen Art des Krieges, indem es die militärischen Strategien der USA von der Revolution bis zu den Konflikten der Gegenwart analysiert und traditionelle Interpretationen wie die von Russell Weigley in Frage stellt. Während einige Leser die Einsichten wertvoll und den Text fesselnd finden, kritisieren andere die Ausführung und die Tiefe der Berichterstattung.
Vorteile:⬤ Gut recherchierte Kritik der Militärstrategie
⬤ bietet einen umfassenden historischen Überblick
⬤ hebt den Diskurs auf politische Zusammenhänge an
⬤ unverzichtbare Lektüre für Liebhaber von Politik und Militärgeschichte
⬤ einnehmender Schreibstil.
⬤ In einigen Bereichen fehlt es an Tiefe (z.B. wird der Zweite Weltkrieg nur minimal behandelt)
⬤ inkonsistente Anwendung von Konzepten im gesamten Buch
⬤ einige kleinere historische Ungenauigkeiten
⬤ in der Wahrnehmung werden Ideen nicht vollständig entwickelt oder eine zusammenhängende, übergreifende Interpretation geliefert.
(basierend auf 13 Leserbewertungen)
Reconsidering the American Way of War: US Military Practice from the Revolution to Afghanistan
Dieses Buch stellt einige seit langem bestehende Vorstellungen über die amerikanische Art des Krieges in Frage. Es untersucht die militärische Praxis der USA (strategisch und operativ) vom Unabhängigkeitskrieg bis zu den Feldzügen im Irak und in Afghanistan, um festzustellen, welche Muster, wenn überhaupt, in der Art und Weise, wie die Amerikaner militärische Gewalt eingesetzt haben, existieren.
Echevarria untersucht alle großen US-Kriege und fast jeden kleineren Konflikt in der Militärgeschichte des Landes. Er argumentiert, dass die weit verbreitete Vorstellung, die amerikanische Art des Krieges sei astrategisch, unpolitisch und von der Anwendung überwältigender Gewalt besessen, falsch ist. Vielmehr waren Amerikas Entscheidungen, in den Krieg zu ziehen, und die Strategien im Krieg im Laufe der Geschichte von politischen Erwägungen geprägt, mit negativen wie positiven Ergebnissen, und das Ausmaß der eingesetzten Kräfte war selten überwältigend oder entscheidend.
Echevarria schließt die Lücke zwischen der Geschichte der strategischen Theorie und den populären Schlachten- und Feldzugserzählungen, die den Großteil der amerikanischen Militärgeschichte ausmachen. Er hofft, mit diesem Buch eine Neubewertung der wahren Merkmale der amerikanischen Art des Krieges zu erzwingen, mit Blick auf die Folgen für die Zukunft.