Bewertung:

Das Buch bietet einen umfassenden Überblick über den zivilen Widerstand durch die Brille jugendlicher Bewegungen und erörtert historische Zusammenhänge, Theorien und persönliche Überlegungen zum Aktivismus. Es stellt eine Verbindung zwischen historischen und aktuellen Jugendbewegungen her und dient als Leitfaden für die Förderung des sozialen Wandels.
Vorteile:Zeitgemäß und gut recherchiert, verbindet vergangene und gegenwärtige Jugendbewegungen, bietet einen Leitfaden für den Abbau unterdrückerischer Strukturen und ist für Leser, die sich für soziale Gerechtigkeit interessieren, sehr hilfreich.
Nachteile:In den Rezensionen nicht erwähnt.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
On the Freedom Side: How Five Decades of Youth Activists Have Remixed American History
Nach Ansicht von Wesley C.
Hogan gehört die Zukunft der Demokratie den jungen Menschen. Während die heutige Generation von Führungskräften mit einer Vielzahl von existenziellen Herausforderungen konfrontiert ist, sind es zunehmend junge Menschen in den Vereinigten Staaten und auf der ganzen Welt, die neue Wege der Zugehörigkeit, der Zusammenarbeit und des Überlebens finden.
Diese Realität bildet das Rückgrat dieses Buches, in dem Hogan die Interventionen junger Menschen im amerikanischen Kampf für die Demokratie und ihre Ideale dokumentiert und bewertet. Beginnend mit Überlegungen zum inspirierenden Beispiel von Ella Baker und dem Student Nonviolent Coordinating Committee in den 1960er Jahren, stellt Hogan jugendgeführte Organisationen und ihre aktuelle Arbeit vor. Beispiele sind Southerners on New Ground (SONG) in der NAFTA-Ära; das Ella Baker Center in Oakland und sein Kampf gegen die School-to-Prison-Pipeline; die Dreamers, die für eine Einwanderungsreform kämpfen; die Bewegung für Black Lives, die eine Reinvestition in farbige Jugendliche und ein Ende der Polizeigewalt gegen People of Color fordert; und der International Indigenous Youth Council, Wasserschützer in Standing Rock, die dafür kämpften, die Dakota Access Pipeline zu stoppen und die souveräne Kontrolle über indigenes Land zu schützen.
Wie Hogan zeigt, wird das Erbe von Ella Baker und der Bürgerrechtsbewegung oft von jungen Menschen am Rande der Macht und des Wohlstands in der US-Gesellschaft weitergeführt. Dieses Buch stellt ihre Stimmen in den Vordergrund und sammelt ihre Erfindungen - nicht in einem umfassenden Überblick, sondern als aktivistisches Mixtape - mit lebendigen, frischen Perspektiven auf das Versprechen der US-Demokratie des 21.