Bewertung:

Das Buch bietet einen tiefen Einblick in das Student Nonviolent Coordinating Committee (SNCC) und seinen Einfluss auf die Bürgerrechtsbewegung und präsentiert eine Mischung aus emotionaler Erzählung und reichhaltiger historischer Analyse.
Vorteile:Äußerst informativ, emotional tiefgründig, gut recherchiert, inspirierend, unerlässlich für das Verständnis des SNCC und der Bürgerrechtsbewegung, nützlich als Forschungsquelle.
Nachteile:Einige Leser fanden den Text trocken und gelegentlich langweilig, was ihn für diejenigen, die mit dem Thema nicht vertraut sind, weniger fesselnd machen könnte.
(basierend auf 8 Leserbewertungen)
Many Minds, One Heart: Sncc's Dream for a New America
Wie hat das Student Nonviolent Coordinating Committee (SNCC) zwischen 1960 und 1965 das Kastensystem im amerikanischen Süden aufgebrochen? In dieser innovativen Studie untersucht Wesley Hogan, was das SNCC erreicht hat und, was noch wichtiger ist, wie es in so kurzer Zeit einen bedeutenden sozialen Wandel herbeiführte. Sie bietet neue Einblicke in die interne Dynamik des SNCC sowie in die Funktionsweise der größeren Bürgerrechts- und Black-Power-Bewegung, zu der er gehörte.
Wie Hogan beschreibt, haben die Mitglieder des SNCC einige der kühnsten Freiheitsexperimente der Bürgerrechtsbewegung ins Leben gerufen, darunter die Sit-ins von 1960, die verjüngten Freedom Rides von 1961 und basisdemokratische Projekte in Georgia und Mississippi. Sie hebt mehrere Schlüsselfiguren - darunter Charles Sherrod, Bob Moses und Fannie Lou Hamer - als Erneuerer des Aktivismus an der Basis und der demokratischen Praxis hervor.
Hogan betritt Neuland und zeigt, wie SNCC den Grundstein für die Entstehung der Neuen Linken legte und neue Definitionen von politischer Führung während der Bürgerrechts- und Vietnam-Ära schuf. Sie zeichnet nach, wie andere soziale Bewegungen - wie Black Power, die Frauenbefreiung und die Antikriegsbewegung - die im SNCC entwickelten Praktiken für ihre jeweiligen Anliegen adaptierten. Many Minds, One Heart" gibt der Bewegung einen neuen Rahmen und fordert uns auf, neu zu überlegen, wo Amerika heute in Sachen Gerechtigkeit und Gleichheit steht.
Zwischen 1960 und 1965 schuf das Student Nonviolent Coordinating Committee (SNCC) einige der kühnsten Freiheitsexperimente der Bürgerrechtsbewegung. Wesley Hogan erforscht, wie die Organisation in so kurzer Zeit so viel sozialen Wandel bewirken konnte. Sie bietet neue Einblicke in die interne Dynamik von SNCC sowie in die Funktionsweise der größeren Bürgerrechtsbewegung, zu der sie gehörte. Über die Bewegung selbst hinaus legte SNCC den Grundstein für die Entstehung der Neuen Linken und schuf neue Definitionen von politischer Führung während der Bürgerrechts- und Vietnam-Ära. Hogan zeichnet nach, wie andere soziale Bewegungen - wie Black Power, die Frauenbefreiung und die Antikriegsbewegung - die im SNCC entwickelten Praktiken für ihre jeweiligen Anliegen adaptierten.