Bewertung:

Finding H.F. von Julia Watts ist ein Coming-of-Age-Roman, der in den Appalachen spielt und sich auf die Erfahrungen der queeren Teenager H.F. und Bo konzentriert, die sich auf eine Reise begeben, um H.F.s Mutter zu finden. Die Erzählung beschäftigt sich mit Themen wie Identität, Freundschaft und den Herausforderungen, denen sich LGBTQ+-Personen in einem konservativen Umfeld stellen müssen.
Vorteile:Der Roman wird für seine authentische Darstellung des lesbischen und schwulen Lebens in den Appalachen, seine überzeugenden Charaktere, seinen Humor und seine emotionale Tiefe gelobt. Die Leserinnen und Leser schätzen die sympathische und einzigartige Protagonistin, den aufschlussreichen Kommentar über das Aufwachsen als Homosexuelle in einem traditionellen Umfeld und die fesselnde Erzählweise einer talentierten Autorin.
Nachteile:Einige Leser sind der Meinung, dass die Themen und Details ein reiferes Verständnis erfordern, was die Zielgruppe auf ältere junge Erwachsene beschränkt. Es gibt auch Hinweise darauf, dass das Buch zwar unterhaltsam ist, sich aber weniger auf die Romanze als auf die Selbstfindung konzentriert, was vielleicht nicht jeden anspricht.
(basierend auf 7 Leserbewertungen)
Finding H.F.
Die 16-jährige Heavenly Faith Simms (kurz H.
F.) wurde von ihrer Mutter verlassen und von ihrer liebevollen, aber religiös übereifrigen Großmutter großgezogen. Sie hatte nie das Gefühl, irgendwo hinzugehören.
Als sie die Adresse ihrer Mutter in einer Schublade findet, macht sie sich zusammen mit ihrem besten Freund Bo, einem emotional unterdrückten schwulen Jungen, in Bo's schrottreifem Auto auf den Weg in den Süden. Auf ihrer Reise durch das Herz des amerikanischen Südens wird den beiden Teenagern klar, dass ein Leben auf sie wartet, das ganz anders ist als das, was sie bisher kannten, und dass das Konzept der Familie weitreichender ist, als sie es sich je vorgestellt haben.