Bewertung:

Köcher von Julia Watts ist ein nachdenklich stimmender Roman für junge Erwachsene, der die Freundschaft zwischen Liberty 'Libby' Hazlett, einem Mädchen, das in einer strengen christlichen Familie mit Köchern aufwächst, und Zo Forrester, einem geschlechtsneutralen Teenager aus einem liberalen Haushalt, zum Thema hat. Die Geschichte befasst sich mit schwerwiegenden Themen wie religiöser Indoktrination, Geschlechterrollen und den Auswirkungen unterschiedlicher Familiendynamiken auf die persönliche Entwicklung. Trotz der gut gezeichneten Charaktere und des fesselnden Schreibstils, der verschiedene Perspektiven einfängt, gibt es unterschiedliche Meinungen über den Umgang des Buches mit sensiblen Themen und sein Ende.
Vorteile:⬤ Fesselnde und gut geschriebene Erzählung, die den Leser in den Bann zieht.
⬤ Starke Charakterentwicklung, besonders bei Libby und Zo.
⬤ Wichtige Themen wie Religion, Geschlechtsidentität und Familiendynamik werden mit Bedacht behandelt.
⬤ Enthält eine erfrischende Darstellung der Geschlechterfluidität.
⬤ Regt zum Nachdenken über kulturelle Unterschiede und individuelle Entwicklung an.
⬤ Einige Rezensenten fanden die Dialoge am Anfang konstruiert und die Charaktere etwas zweidimensional.
⬤ Die Darstellung des Christentums und der Quiverfull-Bewegung in diesem Buch mag einigen zu simpel oder negativ erscheinen, es fehlt an Nuancen.
⬤ Das Ende des Buches hat viele Leser überrascht, einige hatten das Gefühl, es sei schockierend oder untergrabe die früheren Themen der Geschichte.
⬤ Einige Kritiker bemängelten ein langsames Tempo in Teilen der Handlung.
(basierend auf 16 Leserbewertungen)
Quiver
Ein fesselnder LGBTQ-Jugendroman der mit dem LAMBDA-Preis ausgezeichneten Autorin Julia Watts, in dem es um die unwahrscheinliche Freundschaft zwischen Libby, dem ältesten Kind einer streng evangelikalen Familie in Tennessee, und Zo, ihrer neuen geschlechtslosen Nachbarin, geht.