Bewertung:

In den Rezensionen zu „Goodbye to a River“ von John Graves wird das Buch als eine wunderschön geschriebene Reflexion über eine Reise auf dem Brazos River und eine Erkundung der Geschichte und Ökologie von Texas beschrieben. Die Leser schätzen Graves' lyrische Prosa und die tiefen Einblicke in die Natur, die Geschichte und die persönliche Reflexion. Manche finden jedoch, dass sich Teile der Erzählung wiederholen oder dass es ihr manchmal an Fokus mangelt.
Vorteile:⬤ Lyrische und fesselnde Prosa, die die Schönheit des Flusses heraufbeschwört.
⬤ Gründliche Erforschung der texanischen Geschichte und Ökologie, die persönliche Anekdoten mit sachlichen Erzählungen vermischt.
⬤ Berührt Nostalgie und persönliche Reflexionen, die bei vielen Lesern Anklang finden.
⬤ Spricht Leser an, die an Naturberichten und regionaler Folklore interessiert sind.
⬤ Bietet eine wichtige historische Perspektive auf den Brazos River und die Veränderungen durch Modernisierung und Staudämme.
⬤ Einige Leser empfinden die Erzählung als repetitiv oder durch übermäßige Details verzettelt.
⬤ Manchmal wirkt die Struktur der Geschichte unorganisiert oder unscharf.
⬤ Bestimmte Abschnitte können für Leser, die mit dem Schauplatz oder dem Kontext der texanischen Geschichte nicht vertraut sind, eine Herausforderung darstellen.
⬤ In einigen Rezensionen wird das langsamere Tempo des Buches bemängelt, das nicht allen Lesern zusagen dürfte.
(basierend auf 187 Leserbewertungen)
Goodbye to a River: A Narrative
In den 1950er Jahren wurde eine Reihe von Staudämmen entlang des Brazos River in Nord-Zentral-Texas vorgeschlagen. Für John Graves bedeutete dieses Projekt, dass sich mit der Veränderung des Flusslaufs auch die schöne und manchmal brutale Landschaft in der Umgebung verändern würde, ebenso wie das Leben der Menschen, deren raue Vorfahren dort ihr Leben fristeten.
Graves beschloss daher, diesen Flussabschnitt zu besuchen, den er als Jugendlicher sehr gut gekannt hatte. Goodbye to a River" ist sein Bericht über diese Abschiedsreise im Kanu.
Während er den Stromschnellen, der Müdigkeit und dem unbeständigen Herbstwetter trotzt, sinniert er über alte Blutfehden in der Region und gewalttätige Scharmützel mit Eingeborenenstämmen und erzählt wilde Geschichten von Mut, Feigheit und Betrug, die sowohl die Menschen am Fluss als auch das Land während der Grenzzeit und später geprägt haben. Fast ein halbes Jahrhundert nach seiner Erstveröffentlichung ist Goodbye to a River ein echter amerikanischer Klassiker, eine lebendige Erzählung über eine aufregende Reise und eine kraftvolle Hommage an eine verschwindende Lebensform und ihre sich ständig verändernde natürliche Umgebung.