Bewertung:

Die Rezensionen spiegeln eine große Wertschätzung für John Graves' Schreibstil und die Tiefe seiner Erfahrungen wider, die er in diesem Buch schildert. Die Leser finden es fesselnd und empfehlen es wegen seiner literarischen Auseinandersetzung mit dem Leben, dem Ehrgeiz und den persönlichen Herausforderungen, insbesondere während seiner Jugend in Europa und Mexiko. Einige erwähnen jedoch eine gelegentliche Langweiligkeit und den Wunsch nach mehr Verbindungen zu anderen literarischen Figuren.
Vorteile:Starker Schreibstil, tiefe persönliche Einblicke, fesselnde Erkundung von Lebenserfahrungen, empfohlen für Fans von literarischen Memoiren, eine lebendige Darstellung der Abenteuer des Autors und fesselnde Themen wie Ehrgeiz und Romantik.
Nachteile:Einige Abschnitte können langweilig sein, es fehlt der Bezug zu anderen bedeutenden literarischen Persönlichkeiten, und das Buch ist vielleicht nicht für alle Leser geeignet.
(basierend auf 5 Leserbewertungen)
Myself and Strangers: A Memoir of Apprenticeship
In Myself and Strangers (Ich und die Fremden) erinnert sich John Graves, der hoch angesehene Autor von Goodbye to a River und anderen Klassikern, an die jahrzehntelange Lehrzeit, in der er seine Stimme als Schriftsteller fand.
Er erzählt von seinen Wanderungen von Texas nach Mexiko, New York und Spanien, wo er wie Hemingway hoffte, das Material zu finden, mit dem er Bücher schreiben konnte, die von Bedeutung waren. Mit der für ihn typischen Ehrlichkeit gibt Graves die Fehlstarts und Sackgassen zu, in die er sich beim Schreiben oft verirrte, aber auch das Hochgefühl, das er verspürte, wenn die Worte endlich flossen.
Er beschreibt freimütig sowohl die Freuden als auch die Unruhe des Auswandererlebens in Europa nach dem Zweiten Weltkrieg - und auch seine überraschende Entdeckung, dass die Jahre in der Fremde ihn darauf vorbereitet hatten, seine Heimat als geeignetes Thema für sein Schreiben zu betrachten, als ihn familiäre Verpflichtungen schließlich nach Texas zurückriefen. Für alle, die auf der Suche nach den Quellen sind, aus denen die beliebtesten Bücher von John Graves gespeist werden, sind diese Erinnerungen an seine Lehrzeit eine echte Bereicherung.