Bewertung:

Das Buch „Insurgent Cuba“ von Ada Ferrer wird von den Lesern wegen seiner eingehenden Untersuchung der Rassen- und Geschlechterdynamik während der kubanischen Revolution sehr positiv aufgenommen. Es wird für seinen fesselnden Schreibstil, die gründliche Recherche und die effektive Darstellung komplexer Themen gelobt. Viele Leser finden es sowohl für akademische Zwecke geeignet als auch unterhaltsam für allgemeine Leser.
Vorteile:⬤ Gut geschrieben und unterhaltsam
⬤ ausgezeichnete Forschung
⬤ bietet eine faszinierende historische Perspektive auf Ethnie und Nationalismus in Kuba
⬤ geeignet für akademische Referenz und allgemeines Interesse
⬤ interessant und nicht schwer zu lesen
⬤ große Beschreibungen.
In den Rezensionen wurden keine wesentlichen Nachteile genannt. Einige Leser bemängelten die Komplexität der Themen, die vielleicht nicht jeden anspricht.
(basierend auf 9 Leserbewertungen)
Insurgent Cuba: Race, Nation, and Revolution, 1868-1898
Im späten 19. Jahrhundert, im Zeitalter des aufkommenden Rassismus und der imperialen Expansion, entstand in Kuba eine Bewegung, die Schwarze, Mulatten und Weiße in einem Angriff auf das älteste europäische Imperium vereinte, mit dem Ziel, eine Nation zu schaffen, die sich ausdrücklich als antirassistisch definiert. Dieses Buch erzählt die Geschichte der dreißigjährigen Entfaltung und des Scheiterns dieser Bewegung.
Ada Ferrer untersucht die Beteiligung schwarzer und mulattischer Kubaner am nationalistischen Aufstand von 1868, als ein Sklavenhalter die Revolution mit der Befreiung seiner Sklaven einleitete, bis zum Eingreifen der nach Rassen getrennten amerikanischen Streitkräfte im Jahr 1898. Dabei deckt sie die Kämpfe um die Grenzen von Staatsbürgerschaft und Nationalität auf, die durch ihre Beteiligung in den Vordergrund rückten, und sie zeigt, dass die Beteiligung der Schwarzen zwar zur ideologischen und militärischen Unterstützung der Bewegung beitrug, gleichzeitig aber auch Anschuldigungen des Rassenkriegs hervorrief und die Kräfte der Aufstandsbekämpfung förderte.
Ferrer untersucht sorgfältig die Spannungen zwischen Rassismus und Antirassismus innerhalb des kubanischen Nationalismus und zeichnet ein dynamisches Porträt einer Bewegung, die auf der Koexistenz einer Ideologie der Rassenbrüderschaft und dem Fortbestehen von Hierarchievorstellungen aufbaute.