Bewertung:

Das Buch „Cuba: An American History“ von Ada Ferrer bietet einen umfassenden Überblick über die Geschichte Kubas, wobei die komplexen Beziehungen des Landes zu den Vereinigten Staaten und anderen Weltmächten im Mittelpunkt stehen. Die Rezensenten lobten die Gründlichkeit und den ansprechenden Schreibstil des Buches, wiesen aber auch auf Vorurteile und Probleme hin, wie z. B. die geringe Druckgröße und die oberflächliche Behandlung bestimmter historischer Ereignisse.
Vorteile:⬤ Gut geschrieben und fesselnd, so dass es leicht zu lesen ist.
⬤ Gründliche Untersuchung der kubanischen Geschichte, die wichtige Ereignisse und Zusammenhänge abdeckt.
⬤ Bietet eine notwendige Perspektive auf Kubas verflochtene Geschichte mit den USA.
⬤ Enthält persönliche Anekdoten, die den historischen Berichten Tiefe verleihen.
⬤ Wichtig für Leser, die die kubanische Geschichte jenseits gängiger Erzählungen verstehen wollen.
⬤ Einige Leser fanden die Schriftgröße zu klein, was das Lesen erschwerte.
⬤ Die Autorin ist voreingenommen, insbesondere bei der Darstellung bestimmter historischer Figuren wie Fidel Castro und Che Guevara.
⬤ Die Erzählung springt in der Zeit hin und her, was einige als verwirrend empfanden.
⬤ Kritiker erwähnten, dass das Buch beunruhigende Aspekte der kubanischen Regierung und die Menschenrechtsverletzungen während Castros Regime beschönigt.
⬤ Einige meinten, dem Buch fehle es an Tiefe bei der Untersuchung der internen Kämpfe Kubas in den 1970er Jahren.
(basierend auf 202 Leserbewertungen)
Cuba: An American History
Eine epische, weitreichende Geschichte Kubas und seiner komplexen und engen Beziehungen zu den Vereinigten Staaten - von der Zeit vor der Ankunft von Christoph Kolumbus bis in die Gegenwart - geschrieben von einem der weltweit führenden Historiker Kubas.
In Kuba haben das Ableben von Fidel Castro und die Entmachtung von Ra l Castro dringende Fragen über die politische Zukunft der Insel aufgeworfen. In den Vereinigten Staaten haben Barack Obamas Öffnung gegenüber Kuba, die Umkehrung dieser Politik während der Amtszeit von Donald Trump und Joseph Bidens offensichtliche Bereitschaft zur Wiederaufnahme offener Beziehungen dazu geführt, dass das Wesen der historischen Beziehungen zwischen den beiden Nationen erneut zur Debatte steht. In beiden Ländern ist die Zeit reif für eine neue Aufarbeitung der Geschichte Kubas und seiner Beziehungen zu den Vereinigten Staaten.
Jetzt legt die preisgekrönte Historikerin Ada Ferrer eine ehrgeizige und bewegende Chronik von mehr als fünfhundert Jahren kubanischer Geschichte vor, neu konzipiert und geschrieben für einen Moment, in dem die Geschichte selbst zur Disposition zu stehen scheint. Kuba beginnt am Vorabend der Ankunft von Kolumbus und endet mit den US-Präsidentschaftswahlen 2020: An American History die Entwicklung des modernen Kubas mit seiner dramatischen Geschichte der Eroberung und Kolonisierung, der Sklaverei und Freiheit, der Unabhängigkeit und der Revolutionen mit und ohne Folgen. Ferrer erforscht die manchmal überraschende, oft problematische Nähe zwischen Kuba und seinem nördlichen Nachbarn und dokumentiert nicht nur den Einfluss der Vereinigten Staaten auf Kuba, sondern auch die vielen Wege, auf denen Kuba in US-Angelegenheiten immer wieder präsent war. Dies ist also eine Geschichte Kubas, die auch amerikanischen Lesern unerwartete Einblicke in die Geschichte ihres eigenen Landes geben wird.
Voller mitreißender Geschichten und Charaktere und gestützt auf mehr als dreißig Jahre Forschung in Kuba, Spanien und den Vereinigten Staaten - sowie auf die eigenen ausgedehnten Reisen des Autors in Kuba im gleichen Zeitraum - ist dies eine atemberaubende und monumentale Geschichte Kubas wie keine andere.