Bewertung:

Das Buch von Ivonne Gebara befasst sich eingehend mit der Geschichte der Verunglimpfung von Frauen, insbesondere in Lateinamerika, und ermutigt Frauen, gesellschaftliche Normen zu hinterfragen. Es wird von den Lesern aufgrund seiner aufschlussreichen Analyse und seiner aktuellen Relevanz für Forschungszwecke sehr positiv aufgenommen.
Vorteile:⬤ Aufschlussreiche Erforschung der Rolle der Frau in der Geschichte, insbesondere in Lateinamerika
⬤ ermutigt Frauen, gesellschaftliche Normen in Frage zu stellen
⬤ wertvoll für die akademische Forschung
⬤ gut bewertet von Lesern, die mit der Arbeit der Autorin vertraut sind.
In den Rezensionen wurden keine spezifischen Nachteile erwähnt.
(basierend auf 4 Leserbewertungen)
Out of the Depths: Women's Experience of Evil and Salvation
Ob es nun als Sünde, als alle Arten von Leid und Ungerechtigkeit oder als die unerklärliche menschliche Entscheidung für das Böse statt für das Gute verstanden wird, das Böse wurde historisch vor allem durch männliche Kategorien beschrieben und erwogen, die als universeller Standpunkt verstanden wurden.
Das Gleiche gilt für die Erlösung. Gebara präsentiert hier einen alternativen, feministischen Ansatz zum Bösen und zur Erlösung.
Sie lässt Frauen zu Wort kommen, die ihr persönliches Leid aus ihrem eigenen Kontext schildern und damit ihre vielfältigen Unterschiede zum Ausdruck bringen. Dann führt sie eine Perspektive auf das Böse und die Erlösung ein, die auf einer Gender-Analyse basiert, um speziell "das Böse, das Frauen tun", das Böse, das sie erleiden, und die Erlösungserfahrungen von Frauen mit Gott und der Erlösung anzusprechen.