Bewertung:

Das Buch von Ivone Gebara bietet eine revolutionäre Perspektive auf Ökofeminismus und Befreiungstheologie und stellt traditionelle christliche Ansichten in Frage. Es wurde von vielen wegen seiner kraftvollen Formulierung und der tiefen Einblicke in die Schnittmenge von Geschlecht, Umwelt und Theologie, insbesondere aus der Perspektive marginalisierter Frauen, positiv aufgenommen. Einige Rezensenten bemängeln jedoch die Gliederung und kritisieren die theologische Tiefe des Buches, da es keine klaren Argumente enthalte und sich mehr mit New-Age-Ideen als mit traditionellem christlichen Denken befasse.
Vorteile:⬤ Revolutionäre Perspektive auf Ökofeminismus und Befreiungstheologie.
⬤ Kraftvolle Artikulation von neuen Paradigmen.
⬤ Starke Verbindung zu konkreten Lebenserfahrungen und Gemeinschaftsanliegen.
⬤ Ermutigt die Leserinnen und Leser, traditionelle Sichtweisen aus der Perspektive der unterdrückten Frauen zu überdenken.
⬤ Wird als Pflichtlektüre für Theologiestudenten und an kritischen Themen Interessierte angesehen.
⬤ Es fehlt an Organisation und klarer Strukturierung des Textes.
⬤ Einige finden, dass es dem Buch an theologischer Tiefe mangelt, und kritisieren seine Argumente als fehlerhaft.
⬤ Kritiker argumentieren, dass es sich mehr mit New-Age-Ideen als mit traditioneller christlicher Theologie befasst.
⬤ Einige sind der Meinung, dass es sich nicht angemessen mit dem historischen Christentum auseinandersetzt oder es ausreichend kritisiert.
(basierend auf 9 Leserbewertungen)
Longing for Running Water
Gebaras knappe und doch bewegende Erklärung ihrer Prinzipien des Ökofeminismus zeigt, wie eng die Umweltzerstörung um sie herum und die Armut in ihrer Nachbarschaft miteinander verwoben sind.
Aus ihren Erfahrungen mit der brasilianischen Bewegung der armen Frauen entwickelt sie einen düsteren urbanen Ökofeminismus und artikuliert in der Tat eine ganze Weltanschauung. Sie zeigt, wie die Zusammenhänge zwischen westlichem Denken, partriachalem Christentum und Umweltzerstörung eine persönliche Umkehr zu "einer neuen Beziehung zur Erde und zum gesamten Kosmos" erforderlich machen.