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Exposition on the Epistle to the Romans: Volume 27
Der Römerbrief war ein Lieblingstext der mittelalterlichen Kommentatoren, insbesondere in einer Zeit, die sich mit der Theologie der Gnade beschäftigte. Die Auslegung von Wilhelm von Saint Thierry ist ein durch und durch monastischer Text.
Jahrhundert geht es nicht um Dialektik oder scholastische Disputation, sondern um etwas viel Persönlicheres: die Demut des Herzens und die Wiederherstellung des Gottesbildes im gefallenen Menschen. Nur wenn ein Mensch für Gottes Gnade offen ist, kann er wachsen. Davon ist William überzeugt.
Er hofft, uns davon zu überzeugen. Er singt das Loblied auf Gottes Gnade.
Er durchforstet die Heilige Schrift nach Erkenntnissen über das Wirken der Gnade. Im Laufe des Kommentars wechselt er mehrmals von der Erzählung zu einer direkten Ansprache Gottes.
Damit verleiht er einer literarischen Gattung, die sich bald in der unpersönlichen Methodik der Schulen einrichten sollte, eine persönliche, intime Note.