Bewertung:

Das Buch bietet eine vielfältige Sammlung von Erzählungen von Adoptierten, die die Komplexität der Adoption, insbesondere der rassenübergreifenden Adoption, beleuchten. Es bietet zwar wertvolle Einblicke in die emotionalen und kulturellen Herausforderungen, mit denen Adoptierte konfrontiert sind, aber einige Leserinnen und Leser fanden, dass es zu sehr auf negative Erfahrungen ausgerichtet ist, was es zu einer schwierigen Lektüre für angehende Adoptiveltern macht.
Vorteile:⬤ Vielfältige Perspektiven von Adoptierten mit unterschiedlichem Hintergrund.
⬤ Kombiniert kritische Analysen mit persönlichen Erzählungen und Gedichten.
⬤ Hebt die oft übersehenen Erfahrungen und kulturellen Bedürfnisse von transrassischen Adoptierten hervor.
⬤ Ermutigt zu Verständnis und kultureller Wertschätzung in Adoptivfamilien.
⬤ Einige Leser waren der Meinung, dass das Buch eine stark wertende Sicht auf die Adoption vermittelt.
⬤ Konzentriert sich vor allem auf negative Erfahrungen bei rassenübergreifender Adoption.
⬤ Die Qualität des Schreibens schwankt; einige Beiträge werden als zu akademisch oder amateurhaft empfunden.
⬤ Kann für angehende Adoptiveltern eine emotionale Herausforderung sein.
(basierend auf 9 Leserbewertungen)
Outsiders Within: Writing on Transracial Adoption
Konfrontation mit dem Trauma hinter dem transnationalen Adoptionssystem - jetzt wieder im Druck
Von vielen Adoptierten wird verlangt, dass sie zu Menschen werden, die sie nie sein sollten. Obwohl die rassenübergreifende Adoption in der Regel als wohltätig angesehen wird, fordert sie oft einen schweren emotionalen, kulturellen und wirtschaftlichen Tribut von denjenigen, die sie direkt erleben. Outsiders Within ist eine bahnbrechende Publikation, die diesen intimsten Aspekt der Globalisierung anhand von Essays, Belletristik, Poesie und Kunst sorgfältig erforscht. Über persönliche Erzählungen hinaus setzen sich transrassisch adoptierte Autoren aus der ganzen Welt mit schwierigen Fragen auseinander: wie sie die rassistischen und ethnozentrischen Welten, in denen sie leben, überleben können, was die Länder, die ihre Kinder abgeben, mit den Ländern verbindet, die sie importieren, warum arme farbige Familien ihre Kinder abschieben lassen, anstatt sie zu unterstützen - und wer sie letztendlich sind. Mit ihrer Untersuchung stellen die Autoren das konventionelle Verständnis der Adoptionspolitik in Frage und betrachten die Kontroverse als eine Debatte, die Menschenrechte, Frieden und reproduktive Gerechtigkeit umfasst.
Mitwirkende: Heidi Lynn Adelsman; Ellen M. Barry; Laura Briggs, U of Massachusetts, Amherst; Catherine Ceniza Choy, U of California, Berkeley; Gregory Paul Choy, U of California, Berkeley; Rachel Quy Collier; J. A. Dare; Kim Diehl; Kimberly R. Fardy; Laura Gannarelli; Shannon Gibney; Mark Hagland; Perlita Harris; Tobias H binette, U Stockholm; Jae Ran Kim; Anh o Kolbe; Mihee-Nathalie Lemoine; Beth Kyong Lo; Ron M. Patrick McDermott, Salem State College, Massachusetts; Tracey Moffatt; Ami Inja Nafzger (alias Jin Inja); Kim Park Nelson; John Raible; Dorothy Roberts, Northwestern U; Raquel Evita Saraswati; Kirsten Hoo-Mi Sloth; Soo Na; Shandra Spears; Heidi Kiiwetinepinesiik Stark; Kekek Jason Todd Stark; Sunny Jo; Sandra White Hawk; Indigo Williams Willing; Bryan Thao Worra; Jeni C. Wright.