
Barriers to Inclusion: Special Education in the United States and Germany
Barriers to Inclusion bietet eine vergleichende und historische Darstellung der Entwicklung der Sonderpädagogik in den Vereinigten Staaten und in Deutschland im Laufe des zwanzigsten Jahrhunderts. Diese institutionelle Analyse zeigt auf, wie kategoriale Grenzen, Berufsgruppen, soziale Bewegungen sowie bildungs- und sozialpolitische Maßnahmen die Beschulung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen geprägt haben.
Sie zeichnet die Entwicklung der sonderpädagogischen Klassifizierung nach, erforscht die wachsenden sonderpädagogischen Organisationen und untersucht die Lernmöglichkeiten und Bildungsabschlüsse der Schüler. Der Autor hebt die länderübergreifenden Unterschiede im Laufe der Zeit hervor und untersucht auch die demografischen und geografischen Unterschiede innerhalb der föderalen Demokratien, insbesondere in Bezug auf die Segregation und die Eingliederungsquoten von behinderten und benachteiligten Kindern.
Deutschlands ausgeklügeltes System segregierter Sonderschultypen steht im Gegensatz zu den vielfältigen amerikanischen Sonderschulklassen, die hauptsächlich in Regelschulen untergebracht sind. Durch die Verknüpfung historischer Fallstudien mit empirischen Indikatoren werden in diesem Buch sowohl anhaltende Hindernisse für die schulische Integration als auch Faktoren aufgezeigt, die eine inklusive Bildungsreform in beiden Gesellschaften erleichtern.