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Farmers, Traders, Warriors, and Kings: Female Power and Authority in Northern Igboland, 1900-1960
Es gibt ein Sprichwort, dass die Igbo keine Könige haben. Bauern, Händler, Krieger und Könige konzentriert sich auf ein Gebiet im Igboland, in dem die Igbo entgegen dieser landläufigen Meinung nicht nur Könige haben, sondern auch weibliche Könige.
Es ist ein Gebiet, in dem Frauen als Kriegerinnen dienten und sogar viele Ehefrauen heirateten. Die Frauen in der Nsukka Division spielen eine herausragende Rolle in einer komplexen und vielfältigen Reihe von Interaktionen, Beziehungen und Manifestationen, wie sie nirgendwo sonst im Igboland zu finden sind. Die Autorin vertritt daher die Ansicht, dass Forscher die politische Landschaft der Nsukka Division (oder auch jeder anderen afrikanischen Gesellschaft) nicht angemessen analysieren können, ohne die zentrale Stellung der Frauen und des weiblichen Prinzips in der politischen Welt der Gesellschaft zu untersuchen.
Die Autorin untersucht die politischen, wirtschaftlichen und religiösen Strukturen, die es den Frauen und dem weiblichen Prinzip ermöglichten, ein gewisses Maß an Macht zu erlangen, und bestimmt einige der Arten, wie sie auf die Herausforderungen der europäischen Herrschaft reagierten und sich anpassten.
Eine solche Untersuchung der Geschichte dieser Geschlechterdynamik liefert wichtige Ergebnisse sowohl für die afrikanische Geschichte als auch für die Frauenforschung. Achebe erforscht die Geschlechterpolitik und die Entwicklung der weiblichen Macht in den ersten sechs Jahrzehnten des 20.
Jahrhunderts. Jahrhunderts. Der Zeitraum von etwa 1900 bis 1960 ist wichtig, weil er die Erforschung von Kontinuität und Wandel in den Aktivitäten der Nuskka-Frauen sowie des weiblichen Prinzips über drei Perioden hinweg - spätes vorkoloniales, koloniales und postkoloniales Nigeria - ermöglicht.
Sie wirft Fragen zur Forschung über Frauen, Sex und Gender in Afrika auf und beantwortet sie, indem sie die Komplexität der Igbo-Gender-Konstruktion aufdeckt. In der Studie wird argumentiert, dass Sex und Gender im nördlichen Igboland nicht zusammenfielen. Folglich waren Frauen in der Lage, Positionen einzunehmen, die in anderen Gesellschaften ausschließlich von Männern eingenommen wurden, und Männer diejenigen, die sonst von Frauen eingenommen wurden.
Ausgehend von dieser Prämisse fordert die Autorin eine Revision der traditionellen Klassifizierungen der Aktivitäten afrikanischer Frauen, die strikt nach dem Geschlecht definiert sind. Sie verändert den konventionellen globalen Rahmen, indem sie neue Theorien anbietet, die in der Lage sind, afrikanische Konzepte wie weibliche Könige, weibliche Väter, weibliche Söhne, weibliche Ehemänner, weibliche Krieger, weibliche Oberhäupter und männliche Priesterinnen anzuerkennen.