
Claims and Speculations: Mining and Writing in the Gilded Age
Bergwerke waren schon immer harte und gefährliche Orte. Sie waren aber auch von der Phantasie der Schriftsteller ebenso abhängig wie von der Gewinnung wertvoller Materialien. In dieser Studie über ein breites Spektrum von Reaktionen auf den Gold- und Silberbergbau im späten 19. Jahrhundert werden die literarischen Werke von Persönlichkeiten wie Mark Twain, Mary Hallock Foote, Bret Harte und Jack London in den Kontext des Schreibens und der Darstellung von Menschen gestellt, die in der Industrie tätig waren: Bergleute und Journalisten sowie Autoren von Folklore und Liedern.
Floyd beginnt mit einer Betrachtung einiger der großen Erzählungen, die die Industrie hervorgebracht hat. Anschließend geht sie auf bestimmte Orte und die dort entstandenen Werke ein - die Kurzgeschichten des kalifornischen Goldrausches, den Sagebrush-Journalismus von Nevadas Comstock Lode, die Leadville-Romantik und die Populärkultur des Klondike.
Mit Ausflügen nach Kanada, Südafrika und Australien untersucht Floyd, wie die Erfahrung einer zerstörerischen und chaotischen Industrie eine globale Literatur hervorbrachte.