Bewertung:

Das Buch webt eine ergreifende Erzählung über eine Vater-Sohn-Beziehung vor dem Hintergrund des Holocaust und des Kindertransports und erkundet Themen wie Trauma, Erinnerung und Versöhnung. Der Autor, Jonathan Lichtenstein, reflektiert über die Vergangenheit seines Vaters und die komplexe Dynamik zwischen den beiden, als sie sich auf einen Roadtrip nach Berlin begeben. Der Schreibstil wird als schön und fesselnd beschrieben, auch wenn einige Leser einen Mangel an Tiefe in bestimmten Bereichen bemängeln.
Vorteile:Der Schreibstil ist wunderschön gestaltet und emotional ansprechend. Durch die doppelte Erzählstruktur werden vergangene und gegenwärtige Erfahrungen effektiv miteinander verwoben. Viele Leser waren von der ehrlichen Darstellung des Traumas und der Reise zum Verständnis und zur Heilung in der Vater-Sohn-Beziehung bewegt. Das Buch enthält Momente des Humors und der Wärme, was es fesselnd und einnehmend macht.
Nachteile:Einige Leser empfanden die Konzentration auf persönliche Reflexionen gelegentlich als aufdringlich und hätten sich eine konkretere Familiendynamik gewünscht. Das Fehlen einer detaillierten Erforschung anderer Familienmitglieder wurde als Nachteil angemerkt. Außerdem wurden das Tempo und einige weniger fesselnde Dialoge bemängelt. Einige wiesen auch auf grammatikalische Probleme in nicht-englischen Passagen hin.
(basierend auf 25 Leserbewertungen)
Berlin Shadow
Ein formal kühner und zutiefst bewegender Erinnerungsroman in drei Zeitebenen, der sich mit dem prägenden Trauma des zwanzigsten Jahrhunderts und seinen Auswirkungen auf einen Vater und seinen Sohn auseinandersetzt.