Bewertung:

Susan Blackmores Buch „Consciousness: Eine kurze Einführung“ bietet einen knappen und klaren Überblick über das komplexe Thema Bewusstsein. Das Buch ist leicht zugänglich und gut gegliedert, spiegelt aber in erster Linie Blackmores persönliche Ansichten wider und lehnt sich eng an die Philosophie von Daniel Dennett an, der davon ausgeht, dass das Bewusstsein möglicherweise illusorisch ist. Das Buch berührt die wichtigsten Theorien und Beobachtungen, wird aber kritisiert, weil es keine gegenteiligen Ansichten einbezieht und bestimmte Themen wie Qualia nicht tiefer erforscht.
Vorteile:⬤ Klarer, jargonfreier Schreibstil, der das Thema zugänglich macht.
⬤ Bietet einen guten Überblick über die wichtigsten Themen im Zusammenhang mit dem Bewusstsein, gestützt durch Beobachtungen und Experimente.
⬤ Die kurze Länge (135 Seiten) macht es zu einer schnellen Lektüre, ideal für Anfänger.
⬤ Enthält eine ausgezeichnete Bibliographie für weiterführende Literatur und beschäftigt sich mit einer Reihe von Disziplinen.
⬤ Blackmore stellt in erster Linie seine persönliche Sichtweise dar, die sich mit Dennetts Theorien deckt, was Leser, die eine umfassendere Erforschung des Bewusstseins anstreben, möglicherweise abschreckt.
⬤ Einige Schlüsselthemen, wie Qualia und das Problem des Gedächtnisses, werden nicht angemessen behandelt.
⬤ Die Ablehnung gegensätzlicher Theorien kann zu einem Mangel an kritischer Tiefe und vielfältigen Perspektiven in der Bewusstseinsforschung führen.
(basierend auf 120 Leserbewertungen)
Consciousness: A Very Short Introduction
Das Bewusstsein, "das letzte große Rätsel der Wissenschaft", bleibt ein heißes Thema. Wie kann ein physisches Gehirn unsere Erfahrungen mit der Welt erzeugen? Wie entsteht unsere Identität? Haben wir wirklich einen freien Willen? Könnte das Bewusstsein selbst eine Illusion sein? Spannende neue Entwicklungen in der Hirnforschung setzen die Debatten über diese Fragen fort, und das Feld hat sich inzwischen auf Biologen, Neurowissenschaftler, Psychologen und Philosophen ausgeweitet.
Dieses kontroverse Buch klärt die potenziell verwirrenden Argumente und die wichtigsten Theorien, während es gleichzeitig das erstaunliche Tempo der Entdeckungen in den Neurowissenschaften beschreibt. Susan Blackmore behandelt Bereiche wie die Konstruktion des Selbst im Gehirn, die Mechanismen der Aufmerksamkeit, die neuronalen Korrelate des Bewusstseins und die Physiologie veränderter Bewusstseinszustände und beleuchtet unsere neuesten Erkenntnisse. ÜBER DIE REIHE: Die Reihe Very Short Introductions von Oxford University Press enthält Hunderte von Titeln zu fast allen Themenbereichen.
Diese Bücher im Taschenformat sind der perfekte Weg, um in einem neuen Fachgebiet schnell voranzukommen. Unsere fachkundigen Autoren kombinieren Fakten, Analysen, Perspektiven, neue Ideen und Enthusiasmus, um interessante und anspruchsvolle Themen leicht lesbar zu machen.