Bewertung:

Das Buch „Seeing Myself“ von Susan Blackmore bietet eine gut recherchierte Untersuchung von außerkörperlichen Erfahrungen (OBEs) aus einer skeptischen und wissenschaftlichen Perspektive. Blackmore wandelt sich von einer Anhängerin der New-Age-Konzepte zu einer Skeptikerin und untersucht die neurologischen und psychologischen Aspekte von OBEs. Während das Buch für seine Klarheit und seine Auseinandersetzung mit der wissenschaftlichen Literatur gelobt wird, sind einige Leser der Meinung, dass es zu kurz greift, weil es die tieferen existenziellen Fragen rund um OBEs nicht anspricht.
Vorteile:Das Buch ist gut geschrieben, klar und informativ und verbindet autobiografische Erzählungen mit wissenschaftlichen Darstellungen. Die Leser loben es dafür, dass es mystische Interpretationen entlarvt und eine rationale Analyse von OBEs liefert. Viele schätzen Blackmores umfangreiche Forschung und ihre Fähigkeit, komplexe neurowissenschaftliche Zusammenhänge verständlich zu erklären. Es wird als eine großartige Quelle für diejenigen angesehen, die den wissenschaftlichen Standpunkt zu OBEs erkunden wollen.
Nachteile:Einige Leser sind der Meinung, dass Blackmores Skepsis zu einem geschlossenen Ansatz führt und die tieferen oder spirituellen Interpretationen von OBEs ignoriert. Kritiker merken an, dass das Buch zwar wissenschaftlich fundiert ist, sich aber möglicherweise nicht ausreichend mit den phänomenologischen Aspekten der Erfahrung auseinandersetzt. Es gibt Bedenken, dass es Ausnahmen von ihren Argumenten übersieht, wie z.B. bestimmte anekdotische Erfahrungen und die Implikationen mystischer Zustände.
(basierend auf 16 Leserbewertungen)
Seeing Myself - What Out-of-body Experiences Tell Us About Life, Death and the Mind
Ein neuer populärer Psychologie-Titel, der die Wissenschaft hinter außerkörperlichen und Tunnelerfahrungen (OBEs) erforscht, von Astralprojektion bis zu Nahtoderfahrungen, von einem renommierten Psychologen auf dem Gebiet des Bewusstseins.