Bewertung:

Die Memoiren von Gabrielle Myers sind eine fesselnde und wunderschön gestaltete Erzählung, die vor dem Hintergrund eines Bio-Bauernhofs in Kalifornien eine Phase der Veränderung in ihrem Leben beschreibt. In dem Buch werden Themen wie persönliches Wachstum, Natur und das Streben nach innerem Frieden miteinander verwoben, während es gleichzeitig in lyrischer Prosa verfasst ist.
Vorteile:Die Memoiren sind fesselnd und lassen sich nur schwer aus der Hand legen, denn sie sind voller schöner Beschreibungen und emotionaler Tiefe. Die Leserinnen und Leser schätzen die ehrlichen Perspektiven auf Leben und Tod sowie die Leidenschaft der Autorin für das Kochen und die Natur. Die Charaktere und der Schauplatz sind lebendig gezeichnet und tragen zum Gesamteindruck bei.
Nachteile:Einigen Lesern hat das Buch nicht gefallen, und obwohl es viele begeisterte Rezensionen gibt, gibt es auch Stimmen, die darauf hinweisen, dass das Buch nicht bei allen Lesern Anklang finden könnte.
(basierend auf 7 Leserbewertungen)
Hive-Mind
Mit der lyrischen Präzision von Annie Dillard und den exquisiten Essensberichten von M. F.
K. Fisher nimmt Gabrielle Myers uns mit auf eine nordkalifornische Idylle, die sie 2006 während ihres Praktikums auf der Tip Top Farm and Produce in Vacaville erlebte. Hier wird die Schönheit des Landes - das Licht, das durch die Feigenzweige fällt, die karneolischen Tomaten, die vor den Reihen der Zuckererbsen explodieren - von der geheimnisvollen, frenetischen Farmerin und ihren Praktikanten, dem Bäcker und dem Koch, gepflegt.
Ihre Tage sind mit harter Arbeit auf dem Hof ausgefüllt, aber ihre Nächte sind erfüllt von den frischesten und kreativsten Gerichten, die man sich vorstellen kann. Nachts liegt Gabi in ihrer Jurte und grübelt über den Selbstmordversuch ihrer Mutter nach.
Sie arbeitet an Geschichten, die sie sich selbst erzählen will, um alles wieder in Ordnung zu bringen, während gleich nebenan ein anderer Verstand, emsig wie ein Bienenstock, gegen einen Sturm von Verlust und Trauer ankämpft, der Eden zu zerstören droht. Und welche dieser Geschichten erzählen wir uns selbst? fragt Myers.
Manchmal können sie nicht umgeschrieben werden.