
Re-Imagining Education for Democracy
Die heutige Bildungsforschung, -politik und -praxis ist komplex und herausfordernd. Der politische Kampf darum, was Lehrpläne und Pädagogik ausmacht, wird von Quasi-Märkten und technokratischen Bildungsmodellen bestimmt. Dies hat erhebliche Auswirkungen auf größere politische Fragen. Aber es hat auch tiefgreifende Auswirkungen innerhalb der Bildungseinrichtungen, was die wirtschaftlichen und politischen Aspekte dessen betrifft, was als "legitimes" Wissen angesehen wird und was nicht, was gelehrt werden sollte, wie es gelehrt werden sollte und von wem.
Re-imagining Education for Democracy greift das unvollendete Projekt des Widerstands gegen die Entdemokratisierung der Bildung und die zunehmende soziale und bildungsbezogene Ungleichheit auf. Wo sind die Freiräume für Veränderungen und die Artikulation hoffnungsvoller Alternativen? Wie können wir uns eine andere Zukunft vorstellen und gestalten? Welche Möglichkeiten der positiven Einmischung gibt es, und wie könnten wir das kritische Projekt der Bildung nachhaltiger gestalten und umgestalten?
Die Arbeit ist in zwei sich ergänzende Abschnitte gegliedert: Der erste befasst sich mit einigen zentralen politischen, politischen und philosophischen Anliegen im zeitgenössischen Bildungskontext, während der zweite eine Reihe von empirischen Fallstudien und anderen lokal-globalen Erzählungen über den Widerstand und die Neugestaltung der vorherrschenden Bildungsdiskurse auf der ganzen Welt enthält. Die Kapitel bieten eine Reihe von empirischen, methodischen und konzeptionellen Schwerpunkten aus verschiedenen Bildungsgemeinschaften und internationalen Kontexten, die sich auf vielfältige Weise mit dem Vorschlag auseinandersetzen, Bildung für Demokratie neu zu denken. Dieses Buch ist eine unverzichtbare Lektüre für Forscher und Studenten der Bildungsforschung, -politik und -praxis.