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Till Death Do Us Part: American Ethnic Cemeteries as Borders Uncrossed
Beiträge von Allan Amanik, Kelly B. Arehart, Sue Fawn Chung, Kami Fletcher, Rosina Hassoun, James S.
Pula, Jeffrey E. Smith und Martina Will de Chaparro Till Death Do Us Part: American Ethnic Cemeteries as Borders Uncrossed (Amerikanische ethnische Friedhöfe als unüberwundene Grenzen) untersucht die Tendenz der meisten Amerikaner, ihre Toten entlang von Gemeinschaftslinien zu trennen, die in Rasse, Glaube, ethnischer Zugehörigkeit oder sozialer Stellung wurzeln, und fragt, was eine tiefere Erforschung dieses Phänomens uns über die amerikanische Geschichte im weiteren Sinne sagen kann. Die vergleichenden und regional unterschiedlichen Kapitel befassen sich mit Einwanderern, farbigen Gemeinschaften, Kolonisierten, Versklavten, Reichen und Armen sowie religiösen Minderheiten, die ihre Angehörigen an Orten vom Nordosten bis zum spanischen Südwesten der USA bestatteten.
Ob Afroamerikaner, muslimische oder christliche Araber, Indianer, Mestizen, Chinesen, Juden, Polen, Katholiken, Protestanten oder verschiedene Weiße europäischer Abstammung - eines einte diese Amerikaner: der Wille, ihre Toten getrennt zu halten. Zuweilen taten sie dies aus innerer Überzeugung.
In anderen Fällen war es eine Folge von Vorurteilen von außen. Die unsichtbaren und institutionellen Grenzen, die um ethnische Friedhöfe herum und in sie hineingebaut wurden, erzählen auch eine eindrucksvolle Geschichte darüber, wie Amerikaner in den Vereinigten Staaten während der ersten Jahrhunderte über Rasse, Kultur, Klasse, nationale Herkunft und religiöse Unterschiede verhandelt haben.