Bewertung:

Das Buch erörtert das Konzept der „produsage“, bei dem Nutzer im digitalen Zeitalter zu Produzenten werden, anhand von Beispielen wie Wikipedia und Linux. Es zeigt auf, wie sich dieser kulturelle Wandel auf verschiedene Kontexte auswirkt, darunter auch die Religion. Obwohl das Buch wertvolle Einblicke und einen guten Überblick über die Online-Informationsproduktion bietet, leidet es unter einer schlechten Schreibweise und einer zu komplexen Terminologie, was die Lektüre für einige schwierig macht.
Vorteile:⬤ Bietet einen umfassenden Überblick über die „Produsage“ und ihre Auswirkungen in den modernen Medien.
⬤ Bietet wertvolle Fallstudien und Beispiele, insbesondere zu Plattformen wie Wikipedia.
⬤ Ermutigt zu innovativem Denken über Partizipation und gemeinschaftliche Bewertung in verschiedenen Kontexten, einschließlich kirchlicher Einrichtungen.
⬤ Führt nützliche Konzepte wie offene Beteiligung, fließende Hierarchien und unfertige Artefakte ein.
⬤ Der Text wird als überladen und langweilig beschrieben, was es schwer macht, sich auf das Buch einzulassen.
⬤ Die Verwendung einer neuen Terminologie wird als umständlich empfunden und beeinträchtigt die Klarheit der Botschaft.
⬤ Einige Leser fanden das Buch zu langatmig und hätten sich eine prägnantere Darstellung der Ideen gewünscht.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
Blogs, Wikipedia, Second Life, and Beyond - From Production to Produsage
Wir - die Nutzer, die zu Schöpfern und Vertreibern von Inhalten geworden sind - sind die Person des Jahres 2006 bei TIME und die Werbeagentur des Jahres 2007 bei AdAge. Wir bilden eine neue Generation C. Wir haben MySpace, YouTube und OurMedia.
Wir betreiben Social Software und treiben die Entwicklung des Web 2.0 voran. Aber was ist jenseits des Hypes wirklich los?
In dieser bahnbrechenden Untersuchung unserer sich entwickelnden partizipatorischen Online-Kultur legt Axel Bruns die Kernprinzipien dar, die den Aufstieg der kollaborativen Inhaltserstellung in Umgebungen vorantreiben, von Open Source über Blogs und Wikipedia bis hin zu Second Life. Dieses Buch zeigt, dass es sich hier nicht mehr nur um eine neue Form der Inhaltsproduktion handelt, sondern um einen neuen Prozess für die kontinuierliche Schaffung und Erweiterung von Wissen und Kunst durch kollaborative Gemeinschaften: Produsage. Die Auswirkungen des allmählichen Übergangs von der Produktion zur Produsage sind tiefgreifend und werden sich auf den Kern unserer Kultur, Wirtschaft, Gesellschaft und Demokratie auswirken.