Bewertung:

Das Buch hat gemischte Kritiken erhalten. Einige Leser loben den umfassenden Inhalt und die ansprechenden Bilder, während andere es zu detailliert und langweilig finden. Viele schätzen die einzigartigen Einblicke in den Zweiten Weltkrieg, insbesondere im Hinblick auf die lokale Geschichte in Brighton.
Vorteile:Umfassende Berichterstattung über verschiedene Aspekte des Krieges, viele informative Fotos, für einige ansprechend geschrieben, hervorragende lokalgeschichtliche Details, interessante Fakten und persönliche Relevanz für lokale Leser.
Nachteile:Für einige langweilig und zu detailliert, liest sich wie ein akademischer Text, der sich zu sehr auf Einzelheiten konzentriert, enthält keine persönlichen Berichte und wird von einigen Lesern als langweilig empfunden.
(basierend auf 5 Leserbewertungen)
Brighton at War 1939-45
Lange vor der Kriegserklärung am 3. September 1939 hatte sich Brighton kontinuierlich und sorgfältig auf den bevorstehenden Konflikt vorbereitet, indem es Schutzräume baute, Verteidigungs- und Rettungsdienste organisierte und die Bevölkerung mit eigenen oder von der Regierung bereitgestellten Ratschlägen versorgte. Diese Vorkehrungen kamen der Stadt zugute, als Mitte 1940 die ersten Bomben auf sie fielen, sowie bei den zahlreichen nachfolgenden Angriffen.
Der Ort hatte zwar nicht so schwer zu leiden wie einige andere an der Südküste, doch die Zahl der zivilen Opfer belief sich auf fast 1.000, von denen über 200 getötet, 357 schwer und 433 leicht verletzt wurden.
Dies ist nicht das erste Buch, das den Tribut der Bomben vor Ort aufzeigt, aber es ist das erste, das parallel dazu die alltäglichen Ereignisse und die Reaktionen der Gesellschaft während des fast sechsjährigen Konflikts beschreibt. Wie auch anderswo machten die Beschränkungen den Bewohnern das Leben oft schwer. Doch trotz aller Entbehrungen brachten die Bürger der Stadt sogar genügend Mittel auf, um zwei Kriegsschiffe zu "adoptieren", und sparten großzügig für andere Kriegszwecke, wie etwa für die Hilfe für unseren Verbündeten, Russland.
Das Hotel- und Gaststättengewerbe und die mit den Ferienorten verbundenen Dienstleistungen litten während der Zeit, in der das Einreiseverbot für Verteidigungszwecke verhängt wurde, stark. In vielerlei Hinsicht ging das Leben jedoch weitgehend weiter wie zuvor, insbesondere in den Bereichen Unterhaltung, Freizeit und einige Sportarten.
Douglas d'Enno, eine Koryphäe auf dem Gebiet der Geschichte von Brighton und Umgebung, zeigt in fesselnden Texten und zahlreichen Bildern minutiös auf, wie das Leben im Brighton der Kriegszeit für viele ein Kampf war, aber nie langweilig.