Bewertung:

Das Buch bietet eine umfassende Geschichte Brooklyns, in der die Wirtschaft, die ethnische Zugehörigkeit, die Politik und die Architektur über 400 Jahre hinweg untersucht werden. Obwohl es lebendig erzählt und gründlich recherchiert ist, finden einige Leser, dass es etwas eng gefasst ist und das moderne Brooklyn nicht ausreichend behandelt.
Vorteile:Gründlich recherchierte, fesselnde Erzählungen, aufschlussreiche Beobachtungen und ein tiefes Eintauchen in die Geschichte Brooklyns, das sowohl Einheimische als auch Geschichtsinteressierte anspricht. Besonders hervorzuheben sind die Überlegungen zur Stadtplanung und zu kulturellen Meilensteinen sowie die Möglichkeit, in Erinnerungen an die Vergangenheit Brooklyns zu schwelgen.
Nachteile:Einige Leser bemängelten den engen Fokus auf Bauprojekte und den Mangel an Aufmerksamkeit für die moderne Geschichte Brooklyns. Der Schreibstil kann langatmig sein, mit einer Überfülle an Namen und Fakten, die den Leser verwirren können. Das abrupte Ende und der abweisende Ton im Epilog enttäuschten ebenfalls einige Leser, die das Leseerlebnis als unvollendet empfanden.
(basierend auf 24 Leserbewertungen)
Brooklyn: The Once and Future City
Eine beispiellose Geschichte Brooklyns, erzählt durch seine Orte, Gebäude und die Menschen, die sie geschaffen haben, vom frühen siebzehnten Jahrhundert bis heute. Brooklyn ist in den letzten Jahrzehnten zu einer international anerkannten Marke geworden - gefeiert und verachtet als eines der angesagtesten Ziele der Welt.
In Brooklyn: The Once and Future City erzählt Thomas J. Campanella die reichhaltige Geschichte des Aufstiegs, des Niedergangs und der Neuerfindung einer der am stärksten wiederauflebenden Städte der Welt.
Der in Brooklyn geborene Campanella erzählt von der Entstehung vertrauter und längst vergessener Orte und erweckt die Menschen zum Leben, deren Träume, Visionen, Gaunereien und Pläne die Stadt geformt haben, die wir heute kennen. Er zeigt auf, wie dieses Gelobte Land der Einwanderer Millionen anlockte, seinen eigenen sozialen Ängsten zum Opfer fiel und sich dennoch als widerstandsfähig genug erwies, um als multikulturelles Kraftzentrum und globales Symbol für urbane Vitalität wiederzuerstehen.