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Buddhism and Interfaith Dialogue
Dieses Buch ist der erste Teil einer zweiteiligen Fortsetzung des preisgekrönten Buches Zen and Western Thought und versucht, die buddhistische Sicht des interreligiösen Dialogs aus verschiedenen Blickwinkeln zu beleuchten. Die Schriften in diesem Band sind in drei Teile gegliedert.
Im ersten Teil geht es darum, wie der Buddhismus sich dem interreligiösen Dialog nähert und zu ihm beiträgt, d.h. wie der Buddhismus ein methodisches Modell darstellt, das als Grundlage für die Möglichkeit eines dialogischen Austauschs dient.
Der zweite Teil enthält vier Aufsätze über die Beziehung zwischen dem Buddhismus und Paul Tillich, dem führenden modernen systematischen Theologen, der sich auf mystische Quellen stützte und bei der Entwicklung seines Verständnisses des Nicht-Seins oder der Negation auch für östliches Denken empfänglich war.
Der dritte Teil setzt die Diskussion früherer Themen fort und eröffnet mehrere neue Fragen, insbesondere zur Rolle der Meditation in Ost und West und zu den ethischen Implikationen der buddhistischen Lehre vom Karma im Vergleich zum christlichen moralischen Handeln. Zu den untersuchten Themen gehören der buddhistische Begriff der Leerheit, Befreiung, Gerechtigkeit, Glaube und Ethik.