
Citizens of Worlds: Open-Air Toolkits for Environmental Struggle
Ein einzigartiger Leitfaden für die Überwachung der Luftverschmutzung durch die Bürger
Die moderne Umwelt ist überschwemmt mit Schadstoffen, die durch die Luft wirbeln, von giftigen Gasen und verstärktem Kohlenstoff bis hin zu krebserregenden Partikeln und neuartigen Viren. Die Auswirkungen auf unseren Körper und unseren Planeten sind bedrohlich. Citizens of Worlds ist die erste gründliche Studie über den zunehmend verbreiteten Einsatz digitaler Technologien zur Überwachung und Bekämpfung der Luftverschmutzung. Sie präsentiert praxisorientierte Forschung über die Zusammenarbeit mit Gemeinschaften und die Herstellung von Sensor-Toolkits zur Erkennung von Verschmutzung und untersucht die politischen Subjekte, Beziehungen und Welten, die diese Technologien hervorbringen.
Jennifer Gabrys stützt sich auf Daten der Forschungsgruppe Citizen Sense, die mit Gemeinden in den Vereinigten Staaten und im Vereinigten Königreich an der Entwicklung digitaler Sensor-Toolkits gearbeitet hat, und argumentiert, dass bürgerorientierte Technologien positive Veränderungen versprechen, dann aber mit festgefahrenen und ungleichen Machtstrukturen kollidieren. Sie fragt: Wer oder was macht einen "Bürger" in der Bürgerbefragung aus? Wie ermöglichen oder behindern digitale Sensortechnologien bürgerschaftliches Engagement im Umweltbereich?
In dieser Studie, die sich über drei Projektbereiche erstreckt, werden Kooperationen zur Überwachung der Luftverschmutzung durch Fracking-Infrastrukturen, zur Dokumentation von Emissionen in städtischen Umgebungen und zur Anlage von Gärten zur Verbesserung der Luftqualität beschrieben. Diese Projekte zeigen, dass die Art und Weise, wie Menschen auf die Umweltbedingungen reagieren, sich um sie kümmern und für ihre Veränderung kämpfen, die politischen Subjekte und Kollektive prägt, die sie in ihrem Streben nach einer atembareren Welt werden.