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Citizens Without Frontiers
Staaten definieren, wer ihre Bürger sind, und üben Kontrolle über ihr Leben und ihre Bewegungen aus. Doch wie lässt sich diese Macht in einer globalen Welt aufrechterhalten, in der Menschen, Ideen und Produkte ständig die Grenzen dessen überschreiten, was die Staaten als ihr Hoheitsgebiet betrachten?
Dieses bahnbrechende Werk untersucht und interpretiert solche Herausforderungen und bietet eine neue Art, über Staatsbürgerschaft nachzudenken. In Abkehr vom Souveränitätsprinzip wird ein neues Bild der Staatsbürgerschaft entwickelt, das auf dem Prinzip der Verbundenheit beruht. Zu diesem Zweck werden Akte der Staatsbürgerschaft interpretiert, indem "aktivistische Bürger" anhand von Fallstudien auf der ganzen Welt verfolgt werden, von Wikileaks und der Gaza-Flottille bis zu Chinas virtueller Welt und Darfur.
Dieses leicht zugängliche und originelle Werk, geschrieben von einem der führenden Autoren auf diesem Gebiet, stellt sich Bürger ohne Grenzen als eine Politik ohne Gemeinschaft und Zugehörigkeit, ohne Ausgrenzung vor, in der die Grenze zu einer Form von Andersartigkeit wird, die die Bürger auslöschen oder schaffen. Dieses einzigartige Werk zeigt einen neuen und kreativen Weg auf, sich der Staatsbürgerschaft jenseits der Grenzen zu nähern, und wird jeden ansprechen, der sich mit Staatsbürgerschaft, sozialen Bewegungen und Migration beschäftigt.