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Being Political: Genealogies of Citizenship
Eine provokante Gegengeschichte - und ein kühner neuer Ansatz für den Begriff der Staatsbürgerschaft.
Was bedeutet es, politisch zu sein? Jedes Zeitalter hat seine Antwort auf die Staatsbürgerschaft gestützt und uns so unauslöschliche Bilder hinterlassen wie das des griechischen Bürgers, der seine Rechte und Pflichten auf der Agora ausübt, des römischen Bürgers, der sich auf dem Forum verhält, und des mittelalterlichen Bürgers, der seine Urkunde vor dem Rathaus erhält. Being Political unterbricht diese Bilder, indem es Staatsbürgerschaft als Andersartigkeit betrachtet und eine starke Kritik an universalistischen und orientalistischen Interpretationen der Ursprünge der Staatsbürgerschaft sowie eine überzeugende alternative Geschichte der gegenwärtigen Kämpfe um die Staatsbürgerschaft präsentiert.
Wer waren die Fremden und Außenseiter der Staatsbürgerschaft? Welche Strategien und Technologien wurden erfunden, um diese Formen des Andersseins zu konstituieren? Being Political konzentriert sich auf diese Fragen und nicht auf die Bilder, die von den Siegern der Geschichte vermittelt werden, und bietet eine Reihe von Genealogien der Staatsbürgerschaft als Andersartigkeit. Engin F. Isin beschwört die Stadt als „Differenzmaschine“, indem er Sklaven, Bauern, Handwerker, Prostituierte, Vagabunden, Wilde, Flextimers und Squeegee Men in den Straßen der Polis, Civitas, Metropole und Kosmopolis wiederfindet. Das Ergebnis ist eine Aufforderung, in einer Zeit, in der das Wesen der Staatsbürgerschaft eine zunehmend offene Frage ist, mutiger über Staatsbürgerschaft nachzudenken.